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Bad Kissingen
Soziales

Kleiner Verein hilft bei Förderung von Schülern

Im Januar des nächsten Jahres werden es 20 Jahre, dass der Verein "Lebensraum SchülerInnencafé" gegründet wurde mit dem Ziel, die Jugendhilfe in der Region Bad Kissingen aus christlicher Verantwortung zu fördern.
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Der neugewählte Vorstand des Schülercafe-Vereins (von links) : Franz-Peter Jörg, Beate Brunner, Stephan Hartmann, Maritta Ziegler und Hans Georg Keßler. Foto: Diözesanbüro
Der neugewählte Vorstand des Schülercafe-Vereins (von links) : Franz-Peter Jörg, Beate Brunner, Stephan Hartmann, Maritta Ziegler und Hans Georg Keßler. Foto: Diözesanbüro
Im Januar des nächsten Jahres werden es 20 Jahre, dass der Verein "Lebensraum SchülerInnencafé" gegründet wurde mit dem Ziel, die Jugendhilfe in der Region Bad Kissingen aus christlicher Verantwortung zu fördern. Sein aktuelles Projekt "Hilfe und Betreuung bei Hausaufgaben, insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund" dient neben der schulischen und sprachlichen Förderung auch der sozialen Integration.
Getragen wird der kleine Verein von einzelnen Pfarreien, Einzelpersonen und Mitarbeitern im Diözesanbüro Bad Kissingen. Die finanziellen Hauptsponsoren sind die Theresienspitalstiftung und der Landkreis Bad Kissingen.
Unterstützend wirken auch die Stadt mit einem Raumangebot im Jugendzentrum JuKuZ und dem JuKuZ-Team, sowie mit Stadtjugendpfleger David Rybak.
In der Mitgliederversammlung nutzte der Vereins-vorsitzende Hans Georg Keßler die Gelegenheit, für diese Unterstützung zu danken. Dabei wurden auch weitere Zuschüsse vom Rotary-Club, von Sparkasse und VR-Bank gewürdigt.
Im Rechenschaftsbericht für das Jahr 2014 gab der Vorsitzende einen Überblick über das aktuelle Projekt "Hausaufgabenhilfe", bei dem in zwei Gruppen jeweils acht bis zehn Kinder aus Grund- Mittel- und Realschule an vier Nachmittagen wöchentlich von qualifizierten Fachkräften betreut werden. Die Gruppe von Valentina Weissenberger fühlt sich in der Kapellenstraße 5 geborgen und die andere Gruppe wurde von Verena Schlei im JuKuZ gut betreut.
Im JuKuZ waren David Rybak,Christoph Stürmer, Elena Heimerl sowie Klaus Tennigkeit hilfsbereite Ansprechpartner. Dort ist jetzt nach dem Weggang von Verena Schlei seit einigen Wochen Yelena Welz im Einsatz.
Der nachfolgende Kassenbericht von Beate Brunner mit einem Haushalt von rund 24 000 Euro ergab keine Einwände und es erfolgte einstimmige Entlastung. Die anstehenden Neuwahlen wurden vom Vorsitzenden des Dekanatsrates, Erhard Ledermann, geleitet mit folgenden Ergebnissen: Vorsitzender Hans Georg Keßler, Stellvertreter Franz-Peter Jörg, Schriftführerin Maritta Ziegler, Kassenführein Beate Brunner und für die Kassenprüfung sind wie bisher Anja Girz und Stefan Ammersbach zuständig. Satzungsgemäß gehört immer der Dekan zum Vorstand, neuerdings Dekan Stephan Hartmann aus Burkardroth.
Zum Schluss kam die Anregung aus der Versammlung,dass der kleine Verein,der öffentlich kaum in Erscheinung tritt, im Frühjahr 2016 sein 20-jähriges Bestehen im Beisein von Kindern und Sponsoren feiern sollte.
Die neue Vorstandschaft wird diesbezüglich zusammen mit der Stadtjugendarbeit im JuKuZ einen angemessenen Festakt planen und vorbereiten. red