Bad Kissingen
Feiern

Kissinger Oktoberfest-Hüttn: O'zapft is

Mit zwei Schlägen hat Oberbürgermeister Kay Blankenburg das erste Bierfass beim Bad Kissinger Oktoberfest angezapft.
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Oberbürgermeister Kay Blankenburg (links) zapft das erste Fass Bier in der Oktoberfest-Hüttn an.  Foto: Sigismund von Dobschütz
Oberbürgermeister Kay Blankenburg (links) zapft das erste Fass Bier in der Oktoberfest-Hüttn an. Foto: Sigismund von Dobschütz
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Das Bad Kissinger Oktoberfest ist eröffnet. Bis zum 27. September darf in der zünftig dekorierten Erdinger-Hütte am Stadtstrand-Gelände unterhalb der Ludwigsbrücke jeden Abend ab 18 Uhr gefeiert werden. "Dirndl und Tracht sind erwünscht, aber keine Bedingung", sagt Manfred Griebel vom Veranstalter Kiss-Events.

Nur zwei Schläge brauchte Oberbürgermeister Kay Blankenburg, schon saß der Hahn fest im Fass und das Festbier floss in die bereitgestellten Maßkrüge. Noch "fränkisch zurückhaltend" war anfangs die Stimmung am Eröffnungsabend. Als dann aber die drei "Würzbuam", die kürzlich erst mit dem Fachmedienpreis "Beste Partyband 2015" ausgezeichnet wurden, auf der kleinen Bühne loslegten, stieg der Stimmungspegel im 120 Plätze fassenden Blockhaus schnell an.


Mit Live-Musik

Wer sich Plätze vorab reservieren lassen will, kann dies je nach Wochentag und Zeitpunkt nur bei gleichzeitiger Buchung eines Drei-Gang-Menüs oder eines Brotzeittellers. "Wir sind keine Party-Hütte", betont Veranstalter Griebel, "sondern wir bieten ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt." Die live spielenden Gruppen Garanten für beste Stimmung, verspricht er.

Natürlich haben Griebel und seine Partner von Kiss-Events die Kritik aus der örtlichen Gastronomie-Szene gehört, Stadtstrand und Oktoberfest würden den heimischen Wirten die Gäste wegnehmen. "Ich kenne das Problem", bestätigt Manfred Griebel, sagt aber auch: "Ich kann damit sehr gut umgehen." Er sieht die Situation nämlich anders: "Wer in der Innenstadt ein zugkräftiges Lokal hat, dem bleiben die Gäste auch treu." Heute ginge allerdings der Trend in der Gastronomie zum Event und das sei sein Geschäft. Die Gäste seien mündig genug zu entscheiden, wohin sie gehen wollen. "Wir zwingen doch niemanden, zu uns zu kommen", ergänzt Griebel.
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