Arnshausen
Wallfahrt

Kinderwallfahrt zum Terzenbrunn

Wie die Großen pilgern die Kindergartenkinder mit festem Schuhwerk, Rucksack und Brotzeit den Berg hinaus. Die Andachten sind kindgerecht und eingängig.
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Stärkung nach dem Anstieg zum Terzenbrunn. Das warme Wurstbrötchen hatten sich die Pilger redlich verdient. Und sie ließen es sich schmecken.  Fotos: Michaela Atzler
Stärkung nach dem Anstieg zum Terzenbrunn. Das warme Wurstbrötchen hatten sich die Pilger redlich verdient. Und sie ließen es sich schmecken. Fotos: Michaela Atzler
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"Das Beste ist das Singen", sagt der fünfjährige Theodoris. "Mir gefällt alles", ergänzt die gleichaltrige Lena, die stolz auf ihre Wanderschuhe hinweist. Der allerjüngste Teilnehmer im Alter von gerade einmal zwei Monaten hingegen schläft die Wallfahrtsstrecke hoch zum Terzenbrunn bei Arnshausen selig in seinem Kinderwagen.
Ein Erlebnis sollte dieser ungewöhnliche Ausflug aber auch für ihn noch werden.

Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich bereits zum 4. Mal die Katholischen Kindergärten der Pfarreiengemeinschaft "Jesus, Quelle des Lebens - Bad Kissingen" auf ihre Wallfahrt zum Terzenbrunn. Zahlreiche Hände gingen hoch, auf die Frage von Dekan Thomas Keßler, der die Wallfahrt begleitete, wer schon mal mit auf der Kindergarten-Wallfahrt dabei war.

Gut gerüstet mit Rucksack, Brotzeit und festen Schuhen ging es, nach einer ersten Brotzeit, ab der Pfarrkirche St. Peter & Paul in Arnshausen los. Die Teams der jeweiligen Kindergärten aus Arnshausen, Bad Kissingen, Hausen, Reiterswiesen und Winkels hatten insgesamt drei Stationen aus dem Leben Jesu herausgegriffen und kindgerecht umgesetzt. So wurden mit großflächigen Zeichnungen bildhaft die Texte zur Geburt Jesu, die Flucht nach Ägypten und die Suche nach Jesus im Tempel dargestellt. Eingängige Lieder mit Bewegungen waren der Hit bei den Kindern. Auch einige Elternteile sowie Großeltern hatten sich mit auf den Weg gemacht, damit unterwegs keiner zurückbleiben musste.

Die großen und kleinen Wallfahrer stärkten sich am Ziel mit heißen Würstchen und Brötchen, die von dem Arnshäuser Team aus Pfarrgemeinderatsmitgliedern und Kirchenpfleger Winfried Albert vorbereitet worden waren.
Insgesamt mussten rund 300 Teilnehmer versorgt werden. Und die kleine Anja, erst zwei Jahre und vier Monate alt, steckte mit ihrem Temperament so manchen Erwachsenen in die Tasche; ist sie doch die gesamte Strecke gelaufen, gesprungen, hat nebenbei ein paar Blümchen gepflückt und war am Ende fast nicht müde.
Erst die Rückfahrt mit dem Bus wird dann wohl so manch kleinen Wallfahrer einschlummern lassen.
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