Bad Kissingen

Karitatives Adventskonzert der Sängervereinigung

Die Kissinger Sängervereinigung und die "sinfonietta franconia" eröffneten im Kurtheater die stille Zeit. Und taten das für einen guten Zweck.
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Ein bisschen eng wurde es auf der Bühne des Kurtheaters, als die Kissibnger Sängervereinigung zum Adventskonzeert lud. Foto: Ewald Kiesel
Ein bisschen eng wurde es auf der Bühne des Kurtheaters, als die Kissibnger Sängervereinigung zum Adventskonzeert lud. Foto: Ewald Kiesel
Das Kurtheater Bad Kissingen bot den festlichen Rahmen für das Adventskonzert der Kissinger Sängervereinigung am 1. Adventssonntag. Das stimmungsvolle, kurzweilige Konzert diente nicht nur der Erbauung und Unterhaltung, sondern auch einen guten Zweck, so Vorsitzender Wolfgang Ruß bei seiner Begrüßung. Denn ein Teil des Eintrittsgeldes erhält das Tierheim "Wannigsmühle" als Spende.

Gute Vorbereitung

Neben den 60 Sängerinnen und Sängern wirkten das Würzburger Kammerorchester "sinfonietta frankonia" und Maria-Theresa Freibott (Harfe), die die Veranstaltung instrumental begleiteten, sowie die Sopranistin Maximiliane Schweda mit. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Hermann Freibott, der die Konzertstücke mit den Mitwirkenden gut einstudiert hatte und akkurat umsetzte.

Neben bekannten Stücken waren Komponisten vertreten die von Laienchören kaum zu hören sind. Mit dem Werk "Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken" von Dietrich Buxtehude begann der Chor das vorweihnachtliche Konzert. "Der Herren Einzug" und "O, Heiland, reiß die Himmel auf", waren gut bekannte Chorsätze, die von der Sängervereinigung homogen vorgetragen wurden. Das "Laudate Dominum", vom Orchester begleitet, brachte zusätzliche Farbe in das Nachmittagskonzert im gut gefüllten Kurtheater.

Frauenstimmen und Harfe

Ein besonderes Schmankerl bot der Frauenchor mit "Ave Maria" und "La Carita" die mit Harfenklängen begleitet wurden. Mit dem Harfensolo "La source" und "Andantino espressivo" brillierte die junge Musiker Maria-Theresa Freibott, mehrfach Preisträgerin in den Wertungen "Harfe Duo" und "Harfe Solo" beim Wettbewerb "Jugend musiziert" auf Bundesebene.

Solistin und Chor im Wechsel

Im zweiten Teil des Nachmittags erklangen das "Ehre sei Gott" von Georg Friedrich Händel sowie "Die Engel und die Hirten", bei der sich Sopranistin, Orchester und Chor abwechselten. Danach folgten die bekannten Vorweihnachtslieder "Hört der Engel helle Lieder", "Es ist ein Ros entsprungen" und "Josef, lieber Josef mein", bei dem sich Chor und Solisten abwechselten. Es wurde deutlich, dass Dirigent und Chor bei allen Stücken viel am Ausdruck gearbeitet haben und das bei guter Aussprache. Das Selbstbewusstsein des Chores hat auch klanglich viel genutzt. Sauber und sehr elastisch, mit schönen, überdies gut funktionierenden Wechseln von Orchester, Chor und Solisten war das lateinische "Transeamus", von Franz Schneider und "Oratorio de Noël" gut vorgetragen.

Am Schluss sangen alle mit

Natürlich kamen die Mitwirkenden nach dem zweieinhalbstündigen Konzert nicht ohne Zugaben von der Bühne. Mit "Tochter Zion", "Süßer die Glocken nie klingen" und "Stille Nacht", wurde auch das Publikum zum Mitsingen eingeladen.
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