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Katzenbach
Umzug

Indianer aus "Ameriga"

Die Gruppen setzten das Thema mit laufenden Burgern und Cola-Dosen, Mexikanern und Donald Trump prima um.
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Der Bär ist erlegt. Indianer unterwegs mit Wigwam und Lagerfeuer.  Foto: Björn Hein
Der Bär ist erlegt. Indianer unterwegs mit Wigwam und Lagerfeuer. Foto: Björn Hein
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Ein ganz besonderes Thema hatten sich die Veranstalter des 5. Katzenbacher und Lauterer Faschingszugs ausgedacht. Unter dem Motto "Ameriga" wurden den zahlreichen Schaulustigen eine närrische Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten geboten. Vom Wilden Westen bis hin zu Donald Trump wurde der "American Way of Life" dargestellt und dabei kräftig aufs Korn genommen. Besonders der frischgebackene Präsident bekam dabei sein Fett weg, sehr zur Freude der Zuschauer.


Pommesschachteln und Oscar

Der "Große Trail" schlängelte sich von Katzenbach bis zum Feuerwehrhaus nach Lauter. Dabei machte man sich auch über die amerikanischen Klischees lustig, das Thema "Fast Food" wurde von mehreren Gruppen zur Vorlage genommen. Als Burger, Pommesschachteln, Cookies und Coladosen verkleidet sorgten sie für viel gute Laune. Natürlich durfte auch das Thema "Hollywood" nicht fehlen, wobei ein riesiger Oscar vom BSC den Zug begleitete. Die Katzenbacher Jugend hatte sich dem Thema "NSA" angenommen und sich agententypisch mit Schlapphut und Mantel bekleidet. Eine neue Raketenmission wurde ebenso angeregt: "Trump to the moon" lautete hier die Devise und die Gruppe zeigte damit, wo sie den Präsidenten gerne sähe. Fehlen durfte auch Livemusik nicht, die vom Musikverein Lauter und Musikverein Katzenbach gespielt wurde. Selbstverständlich hatten sich auch die Musikanten stilecht verkleidet.
Eine Reise in die Vergangenheit wurde geboten, als der "Rhöner Clan" die Fernsehserie Dallas nachstellte. Das Prinzenpaar aus Lauter und Katzenbach vom "Eisbarch" war natürlich auch mit von der Partie und grüßte huldvoll von seinem phantasievoll geschmückten Wagen herab. Ein Hingucker war die "Intergalaktische Space Police", die in ihrem Raumschiff einen Außerirdischen transportierte. Auch die Mauer zu Mexiko wurde thematisiert sowie ein Indianerlager auf einem der Wagen stilecht nachgebaut. Man nahm ebenso die örtliche Politik aufs Korn.


Organisator zufrieden

Es fiel auf, dass in diesem Jahr sehr viele liebevoll gestaltete Themenwagen mit von der Partie waren und auch die Fußgruppen sorgten mit ihren phantasievollen Kostümen für viel gute Laune. Organisator Matthias Nürnberger zeigte sich sehr zufrieden mit dem Faschingszug: "Wir haben heuer 32 Gruppen und rund 20 Wagen. Insgesamt laufen an die 430 Personen beim Zug mit. Der große Zuspruch ist sehr erfreulich". Heuer fand der Faschingszug zum 5. Mal statt und er hat sich in der Region fest etabliert. "Besonders das Thema ist in diesem Jahr hochaktuell", so Nürnberger. Die Idee, den Faschingszug in "Ameriga" anzusiedeln, sei von Ulrike Metz gemacht worden.

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