Insgesamt waren sieben Fahrzeuge beteiligt, von denen sechs danach nicht mehr fahrbereit waren. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 Euro. Die A7 war zeitweise komplett gesperrt, wie die Polizei berichtet.

Aufgrund der tiefen Temperaturen hatte sich auf der Grenzwaldbrücke zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau-Volkers und Uttrichshausen überfrierende Nässe gebildet. Auf der glatten Fahrbahn verlor als erste gegen 06.30 Uhr eine Autofahrerin die Kontrolle über ihren Pkw. Das Auto schleuderte in die Mittelleitplanke und kam den Angaben der Polizei auf dem Standstreifen zum Stehen. Ein nachfolgender Autofahrer sah diesen Unfall aus einer Entfernung von etwa 150 Metern und bremste rechtzeitig ab. Dahinter folgte ein dritter Pkw, der auf der glatten Fahrbahn beim Abbremsen ebenfalls ins Schleudern kam. Auch dieses Fahrzeug landete zunächst an der Mittelleitplanke und stieß dann gegen das Auto, das zuvor rechtzeitig angehalten hatte. Die Insassen der bislang beteiligten Autos verließen sofort ihre Fahrzeuge.

Weiter ging es der Polizeimeldung zufolge dann schon kurze Zeit später, als ein vierter Autofahrer ebenfalls nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte. Auch dieser Pkw kam bei Eisglätte ins Schleudern und stieß gegen einen der zuvor bereits verunfallten Pkw. Leicht versetzt neben einander folgten dann zwei weitere Fahrzeuge. Beide Fahrer reagierten rechtzeitig und brachten ihre Autos zum Stehen. Allerdings folgte dann der letzte Pkw, der an diesem Serienunfall beteiligt war, und prallte schließlich gegen beide Autos vor ihm.

Von den sieben beteiligten Fahrzeugen waren sechs so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Lediglich ein Pkw war noch fahrbereit. Vier Fahrzeuginsassen, die alle in einem Auto saßen, wurden schwer verletzt. Weitere sechs Personen kamen bei dem Unfall mit leichteren Verletzungen davon. Neun der Verletzten wurden mit Rettungsfahrzeugen in Krankenhäuser eingeliefert.

Zur Absicherung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Während der Räumung der Unfallstelle war die A7 in Richtung Norden komplett gesperrt.