Angeführt wurde der Zug in diesem Jahr von den "Burkardrother Cops", also den heimischen Sängern, die im Augenblick das Sagen im Vereinsring haben. Wie Vereinsringvorsitzender Wolfgang Mahlmeister feststellte, seien heuer mehr Gruppen aus den umliegenden Ortschaften gekommen als sonst. Auch das Publikum war sehr gemischt und kam teilweise bis aus Aura nach Burkardroth.

Windkraft zentrales Thema


Genauso bunt gemischt waren die Themen des Zuges, nur die große Politik blieb in Burkardroth außen vor - nur einige "freischaffende Künstler aus "Burkardroth, Zahlbach, Wollbach und von überall her" traten als notleidende Griechen unter dem Motto "Wer rettet uns?" auf. Ansonsten reichte das örtliche Geschehen vollkommen aus, um es zu parodieren. Vor allem die Windkraft hatte es den Burkardröthern angetan. "Wir sind der Rhöner Wind aus Burkardroth und wir finden es gut, was unser Bürgermeister macht. Deshalb machen wir hier mit", so eine Gruppe, die sich spontan formierte. Sven Rottenberger war mit den "Kindsköpf" beim Casting zum "Supernarr" - letztendlich waren wir aber die Bruchpiloten". Dass die Gruppe nicht beim Umzug fehlen durfte, war eigentlich Ehrensache, zudem "Burkardroth viel schöner sei als Veitshöchheim".

Zuschauer voll des Lobes


Voll begeistert zeigte sich auch Stefanie Väth, die aus Oberthulba zum "Zuggucken" nach Burkardroth kam. "Bis jetzt hatten wir strahlenden Sonnenschein und passend zur Rhöner-Eiszeit geht gerade ein Schneeschauer nieder. Auch sonst ist hier alles ok", ließ die maskierte Besucherin wissen. Auch andere Besucher, wie Harry aus Aura, meinte wie seine Begleitung: "Ich bin voll begeistert, total schö, die Leut alle schö und lustig, ich komm im nächsten Jahr wieder".