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Bad Kissingen
Kunst

Frauenring bei Pop-Art-Ausstellung

Frauen besuchten die Ausstellung im Bad Kissinger Golfclub.
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Frauenring-Vorsitzende Birgit Fischer (links) bedankte sich bei der Galeristin Elisabeth Hirnickel (rechts) für die Führung durch die Pop-Art-Ausstellung im Golfhaus. Foto: Reinshagen
Frauenring-Vorsitzende Birgit Fischer (links) bedankte sich bei der Galeristin Elisabeth Hirnickel (rechts) für die Führung durch die Pop-Art-Ausstellung im Golfhaus. Foto: Reinshagen
"Mit seinen Ausstellungen leistet der Golfclub wieder einen großen Beitrag zum Kissinger Jahreskulturprogramm", mit diesen Worten begrüßte Vorsitzende Birgit Fischer Mitglieder und Gäste des Bad Kissinger Frauenrings, die der Einladung zu einem Besuch der Pop-Art-Ausstellung ins Golfhaus an der Euerdorfer Straße gefolgt waren und sich die Gelegenheit einer persönlichen Führung durch die Galeristin Elisabeth Hirnickel nicht entgehen lassen wollten.
In Zusammenarbeit mit Elisabeth Hirnickel präsentiert der Bad Kissinger Golfclub in einem Turnus von zwei Jahren hochwertige Ausstellungen. In diesem Jahr können Interessierte bis Mitte Oktober die Ausstellung mit Werken von fast 20 berühmten Pop-Art-Künstlern bewundern. Gezeigt werden Arbeiten von Klassikern der englischen und amerikanischen Pop Art wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Alexander Moses.
"Pop-Art, ist das überhaupt Kunst?", das werde sie immer wieder gefragt, sagte Elisabeth Hirnickel. Diese Fragen könne sie durchaus bejahen - Kunst sei auch immer ein Spiegel der Zeit.
Die meisten Künstler der Pop-Art-Szene seien in der Werbebranche tätig gewesen, erklärte Hirnickel, sie seien hypnotisiert gewesen von der kunterbunten Konsumwelt und von der Ästhetik der Waren. So sei es auch dem wohl berühmtesten Vertreter dieser Kunstrichtung gegangen, Andy Warhol. Warhol habe mit der Einfachheit seiner Bilder nicht nur einen Platz in der Kunstgeschichte gefunden, sondern er habe auch die Anerkennung des Mannes auf der Straße bekommen, so die Galeristin. Sie schloss ihre Ausführungen mit einem Satz des 2011 verstorbenen James Rizzi: "Das Geheimnis der Kunst und das Geheimnis des Spaßes ist dasselbe. Je mehr man macht, je mehr man hat, desto mehr bekommt man."
Die Ausstellung im Golfhaus ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. red

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