Haard
Feuerwehr

Feuerwehr Haard ist im Üben ganz stark

Das Führungsteam der Haarder Floriansjünger ist zufrieden: Die Frauen und Männer im aktiven Dienst üben schon fleißig, jetzt ging an sie der Appell, dabei nicht nachzulassen.
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Gemeinsam sind sie stark. Die Haarder Feuerwehr übt mit den Nüdlinger Kollegen.  Foto: Archiv/A. Stollberger
Gemeinsam sind sie stark. Die Haarder Feuerwehr übt mit den Nüdlinger Kollegen. Foto: Archiv/A. Stollberger
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Der Feuerwehrverein in Haard hat 177 Mitglieder. Sie vereint eine Vereinsfahne. Aber genau mit ihr gibt es ein paar Probleme, die Fahne ist nämlich brüchig und reparaturbedürftig. Das kostet Geld. Nicht zu wenig.
Die Vereinsfahne ist nach 63 Jahren dringend reparaturbedürftig geworden, erklärte Johannes Heim, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins in der jüngsten Mitgliederversammlung. Zur Lösung des Problems stellte er mehrere Vorschläge zur Diskussion. Fakt ist, dass eine Reparatur die gleich hohen Kosten - rund von 7000 Euro - verursachen würde wie die Anschaffung einer neuen Fahne.

Alt oder neu: Die Entscheidung

Was tun? Die Versammlung entschied sich nach längerer Diskussion mit Mehrheit dafür, eine neue Fahne anzuschaffen, und die alte, die seit 1952 der Feuerwehr dient, im Feuerwehrhaus auszustellen.
Auf der Vorderseite der neuen Fahne soll die Haarder Kirche zu sehen sein. Über die Gestaltung der Rückseite sollen bis zur nächsten Versammlung noch Vorschläge gemacht werden. "Der größte Teil der Kosten soll von Sponsoren gedeckt werden", fasste Johannes Heim seine Hoffnung zur Finanzierung zusammen. Die Haarder Feuerwehr will das aktiv begleiten, beim nächsten Nüdlinger Dorffest nämlich mit einem Verkaufsstand.

Erinnerung ans große Fest

Gehalten hat die Fahne noch im vergangenen Jahr, als sie beim Fest zum 135-jährigen Bestehen der Haarder Feuerwehr präsentiert wurde. Es gab überhaupt nicht wenige Veranstaltungen in 2014, die Johannes Heim in seinem Rückblick nochmal in Erinnerung rief. Kommandant Christoph Hillenbrand berichtete von zwei Brandeinsätzen, sechs Sicherheitswachen und fünf technischen Hilfs-Einsätzen. Er freute sich über das große Engagement der Jugend und dankte den Jugendwarten Sebastian Fell und Andreas Bader für die zielgerichtete Ausbildung.
Insgesamt seien 262 Einsatzstunden geleistet worden, bilanzierte der Kommandant, und sagte auch noch einmal deutlich, warum dies nötig ist: "Üben ist sehr wichtig, denn wir müssen unser Handwerk verstehen und kennen, um Hilfe zu leisten". In diesem Jahr würden wieder Atemschutzgeräteträger ausgebildet, die eben diese qualifizierte Hilfe leisten können. Für den Feuerwehrdienst konnten fünf neue Mitglieder verpflichtet werden. Mit den Nüdlinger Feuerwehrkameraden werden gemeinsame Leistungsprüfungen durchgeführt, um flexibler auf einen Personalausfall reagieren zu können. Der Digitalfunk werde 2015 eingeführt. Die neue Technik und Bedienung verlange ein intensives Üben.

Vorbildliche Jugendarbeit

Christine Gran wurde in die Wehr aufgenommen und zum aktiven Dienst verpflichtet, Florian Heim und Andreas Bader wurden zum Hauptfeuerwehrmann, Sebastian Maresch zum Löschmeister befördert. 2. Bürgermeister Edgar Thomas lobte die vorbildliche Jugendarbeit und die Bereitschaft der Aktiven, an 365 Tagen im Jahr für ihre Mitmenschen hilfsbereit zu sein. Pfarrer Dominik Kesina freute sich über die reibungslose Zusammenarbeit der beiden Gemeindefeuerwehren, die "in Frieden und Freundschaft verbunden sind". Kreisbrandmeister Edwin Frey lobte die gemeinsame Alarmierung und begrüßte die Einführung des Digitalfunks. Er gab bekannt, dass die Feuerwehr-Herbstversammlung im Oktober in Nüdlingen stattfinden wird.
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