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Fastnacht-Verband Franken ehrt die Frankenheimer Hollerboller

Die Frankenheimer Faschingsgesellschaft "Hollerboller" feiert ihr elfjähriges Bestehen. Zum Jubiläum ehrt der Fastnacht-Verband Franken die Gründungsmitglieder.
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Seit 11 Jahren gibt es die Frankenheimer Hollerboller. Grund genug für den Fastnacht-Verband, den Gründungselferräten den diesjährigen Verbandsorden zu überreichen. Das Bild zeigt von links:Hollerboller-Präsident Heribert Fellenstein, Heidi Faulstich, Eva Holzhausen, Ilona Zimmer, Gisela Fellenstein und Klaus Mültner vom Fastnachtverband Franken. Hinten von links: Matthias Faulstich, Konrad Enders und Lukas Kessler. Foto: Eckert
Seit 11 Jahren gibt es die Frankenheimer Hollerboller. Grund genug für den Fastnacht-Verband, den Gründungselferräten den diesjährigen Verbandsorden zu überreichen. Das Bild zeigt von links:Hollerboller-Präsident Heribert Fellenstein, Heidi Faulstich, Eva Holzhausen, Ilona Zimmer, Gisela Fellenstein und Klaus Mültner vom Fastnachtverband Franken. Hinten von links: Matthias Faulstich, Konrad Enders und Lukas Kessler. Foto: Eckert
Wer hätte je gedacht, dass sich aus einer Bierlaune heraus eine Erfolgsgeschichte wie der Hollerboller-Fasching entwickelt? Elf Jahre sind nun schon ins Land gezogen. Jedes Jahr sind alle drei Abende der Hollerboller restlos ausverkauft. Mit humorvollen Sketchen, kreativen Tänzen und stilvollen Büttenreden wird in jeder Saison das Publikum begeistert. Das Jubiläum war für den Fastnacht-Verband Franken Anlass, den Hollerbollern zu gratulieren. Klaus Mültner (Beirat für Unterfranken) kam nach Frankenheim, um Ehrungen vorzunehmen und den diesjährigen Orden an verdiente Akteure zu überreichen.

Erinnerung an die Anfänge der Hollerboller

Die erste Rakete startete der Hollerboller-Präsident Heribert Fellenstein an einem Faschingssamstag um zirka halb zwei in der Rhönhalle, erinnerte Mültner an die Anfänge. "Aus einer Bierlaune heraus, gemixt mit leichtem Übermut, so hat er den Startschuss für den Holleboller Fasching gesetzt." Jedes Jahr, bereits ab Sommer, stehe er seither allen Akteuren mit Rat und Tat zur Seite, um stilvollen Fasching zu präsentieren. Die perfekte Durchführung und Moderierung der Büttenabende seien sein Spezialgebiet. "Ein Verein steht und fällt mit seinem Präsidenten, für die Hollerboller gilt Heribert Fellenstein als unverzichtbare Größe." Doch was wäre der Fasching ohne den Elferrat? Es sind die kreativen Köpfe, die fleißigen Hände, die jedes Jahr die Akteure animieren, den Trainern mit Rat und Tat zur Seite stehen und oft selbst in einem eigenen Auftritt glänzen. Die sieben Gründungselferräte wurden von Klaus Mültner geehrt.

Ehrung der einzelnen Gründungsmitglieder

Ein Hollerboller der ersten Stunde ist Konrad Enders. Durch seine ruhige, besonnene und zuverlässige Art sei er ein sehr wichtiger Elferrat. "Seine tänzerischen Fähigkeiten, vor allem seine schönen Beine, kommen jedes Jahr beim Männerballett bestens zur Geltung." Vom Bühnenaufbau bis zur Aftershowpary sei "Konny" immer im Einsatz.
Heidi Faulstich musste schon bei ihrer Geburt gelacht haben, befand Mültner. Ihre freundliche, offene und lustige Art wirke ansteckend. "Bei Vorführungen wie Dorftratsch und Ladykracher ist sie auf der Bühne aktiv. Außerdem ist sie für die administrative Aufgaben im Elferrat zuständig." Als Hollerboller Kapellmeister ist Matthias Faulstich für die sekundengenaue Einspielung der Musik für die Sketche und Tänze bei den Büttenabenden zuständig. Auch Technik und Equipment gehören zu seinem Aufgabenbereich. Für die gute Stimmung und Unterhaltung im Saul ist "Fauli" unersetzlich.

Der Hollerboller Fasching sei ohne Ilona Zimmer undenkbar. "Sie ist eine der Hauptinitiatoren der Programmgestaltung. Jedes Jahr aufs Neue zaubert sie humorvolle Büttenreden aufs Papier. Für ihre Tochter Isabell, alias Chantal-Jaqueline, bringt sie jedes Jahr unvergessliche Auftritte zustande." Auch alles was über das Jahr im Dorf passiere, fasse Ilona Zimmer zu einem Dorftratsch zusammen und plaudere aus dem Nähkästchen. "Oft ist sie selbst auf der Bühne aktiv und auch ein fester Bestandteil bei den Ladykrachern." Ihr Aufgabenbereich im Elferrat ist die Pressearbeit sowie der Kartenvorverkauf.
Mit damals zarten 19 Jahren war Lukas Kessler das jüngste Gründungsmitglied des Elferrates und der Schwarm aller Frauen. "Er ist ein Multitalent mit exzellenter Bühnenpräsenz, die er jede Jahr auf der Hollerboller Bühne bestens in Szene setzt. Tanz und Gesang gehören zu seinem Spezialgebiet, die er mehrfach in Sketchen oder beim Männerballett einsetzt." Er gilt als ein stets zuverlässiger Elferrat, in allen Bereichen der Hollerboller Arbeit unverzichtbar.

Auch die Frau des Präsidenten wird geehrt

Was wäre der Faschingspräsident ohne seine Frau? Seit der ersten Minute Hollerboller ist Gisela Fellenstein mit dabei. Mit ihrem kreativen Können und ihrem unverwechselbaren Gesang bringe sie jedes Jahr aufs Neue viel Glanz in die Hollerboller Arena. Ihre Stimme berühre das Publikum. "Außerdem ist sie Autorin von zahlreichen Sketchen unter anderem für die Gruppe Hoffnung und auf der Bühne selbst aktiv, sei es bei den Ladykrachern oder Eröffnungsnummern." Die aufwendige Arbeit hinter den Kulissen, die oft nicht zu sehen sei, die Kleinigkeiten, die offenen Fragen, schnelle Ideengebung und Tipps, Kostümierung und Ausstattung der Garde, Animierung und Unterstützung der Trainer, Versorgung der Gastvereine, das alles seien Aufgaben die Gisela Fellenstein übernehme.
Als nicht minder aktiv gilt ihre Tochter Eva Holzhausen. "Kaum beginnt die närrische Zeit, sprüht sie vor Ideen, Kreativität und Begeisterung.
Eva Holzhausen überzeugt durch ihre Gardearbeit, Soloauftritte, Gesang und als Elferrätin." Besonders herausragend war ihr musikalisches Talent bei den Heavy Flöten sowie ihr tänzerisches Können bei dem "Musical Tanz der Vampire" im vorigen Jahr.

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