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Haard
Open-Air

Es war kalt in Haard, aber die Bands heizten ein

Beim "Haard-Open-Air" war die Musik schon erwärmend, leider das Wetter nicht. Die kühlen Temperaturen schreckten potenzielle Besucher ab. Dennoch: Auch nächstes Jahr soll das Konzert wieder angeboten werden.
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"Haard Boiled" aus ..., na klar Haard, hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, das Konzert zu starten und gegen die lausigen Temperaturen anzuspielen. Das gelang sehr gut: Die Jungs heizten dem Publikum kräftig ein.
"Haard Boiled" aus ..., na klar Haard, hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, das Konzert zu starten und gegen die lausigen Temperaturen anzuspielen. Das gelang sehr gut: Die Jungs heizten dem Publikum kräftig ein.
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"Die Leute, die da waren, hatten Spaß", sagt Alexander Welzel. Aber: Beim diesjährigen "Haard-Open-Air" hat das Wetter den Veranstaltern "ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht". "Die Stimmung am Samstagabend war trotzdem super", sagte Welzel auf Nachfrage. Er hatte die Bandauswahl für das Freiluft-Konzert getroffen.
Zehn Gruppen spielten am Freitag und Samstag in Haard auf.
Auf dem Programm standen "The August", "Wild Zombie Blast Guide", "Reason To Care", "Blackstone", "Thoreau", "Bait", "Zerre", "Cannahann", "Them Bones" und "Ashes of Sorrow". Die Bands reisten aus der Region und ganz Deutschland an.

Mit Hochzeitsgesellschaft

Insgesamt 300 Gäste waren am Samstag auf den alten Sportplatz gekommen, um sich die Metal- und Hardcore-Show anzusehen. "Der Bassist von Wild Zombie Blast Guide hat sogar seine Hochzeitsgesellschaft mitgebracht", plauderte Alexander Welzel ein bisschen aus dem Nähkästchen. Der Musiker habe vormittags geheiratet und am Abend einen ganzen Bus mit 60 Leuten mit zum Konzert nach Haard gebracht.
Kühl und gar nicht spätsommerlich warm war es schon am Freitagabend beim Haarder Open Air. Was zumindest die Jüngeren nicht davon abhielt, das zwischen Haard und Hausen liegende Gelände zu besuchen. Etwas enttäuscht zeigte sich dagegen Michael Detweiler, der Vorsitzende des veranstaltenden örtlichen Sportvereins. "Von der Resonanz her hätte ich mir von den älteren Haardern etwas mehr versprochen". Hintergrund für diese doch berechtigte Hoffnung: Am Eröffnungstag spielte die heimische Band des Musikvereins Haard auf. Zwar habe man noch kurzfristig im Küchenzelt umdisponiert und sogar Glühwein angeboten, aber die ältere Generation zog doch lieber ein warmes Zimmer den Oldies im Freien vor.

"Haard Boiled" zog die Fans

So konnte Michael Detweiler nur auf die Jugend hoffen und während die wenigen Älteren gegen 22 Uhr das Open Air verließen, kamen doch noch etliche Jüngere, um die Lokalhelden "Haard Boiled" zu hören. Die sechs Jungs heizten dann in der Tat kräftig ein, wenngleich sich der oder die eine andere die Musik doch in der Nähe der aufgestellten Feuertonnen anhörte. "Schön klein und übersichtlich soll das "Haard-Open-Air" auch in Zukunft bleiben", wobei man allerdings schon die 500er-Besucher-Marke hinsteuern will, zumindest am Samstag. Immerhin sind und werden dann hintereinander zehn Bands auftreten.
"Viel mehr können wir mit unseren Mitgliedern nicht stemmen", erklärte Michael Detweiler und verwies darauf, dass rund 50 Vereinsmitglieder, zum Teil schon seit einer Woche, mit dem Aufbau von Bühne und Zaun beschäftigt waren, und hinter dem Bar-Tresen bzw. dem Bratwurstgrill standen auch nur "eigene Leute", damit sich solch ein Event bei für alle bezahlbaren Eintrittspreisen auch noch für den Verein lohnt.
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