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Eltingshausen
Kindergarten-Geburtstag

Eltingshausener Kinder feiern 90. Geburtstag

Der Kindergartenverein in Eltingshausen besteht seit 90 Jahren. Kinder, Eltern und die ganze Gemeinde feierten zusammen ein ausgelassenes Fest, bei dem den vielen fleißigen Helfern besonders gedankt wurde.
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Blumen für die besten Kindergartenleiterin der Welt: Die Kleinen schenkten in Eltingshausen Waltraud Schott Rosen zu ihrem Dienstjubiläum. Foto: Stefan Geiger
Blumen für die besten Kindergartenleiterin der Welt: Die Kleinen schenkten in Eltingshausen Waltraud Schott Rosen zu ihrem Dienstjubiläum. Foto: Stefan Geiger
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Mit sehr vielen Gästen wurde in Eltingshausen der 90. Geburtstag des St. Martinsvereins gefeiert. Der im Januar erst neu gewählte Vorstand meisterte das Jubiläum mit Bravour. Im Mittelpunkt standen die Aufführung der Kindergartenkinder zum Thema "Dinos" und Ehrungen für Kindergartenleiterin Waltraud Schott sowie langjährige und verdiente Mitglieder.

Noch nicht lange im Amt

Vorsitzende Katrin Häfner
hat zusammen mit Margit Vollbrecht (Stellvertreterin), Carolin Karch und Martina Seufert hatte erst vor ein paar Monaten die Führung des Vereins übernommen. "Dank der Erzieherinnen, des Elternbeirats, vieler Helfer und örtlicher Firmen fiel es nicht schwer, das Jubiläum vorzubereiten." Dass die Bewohner den Verein schätzen, beweisen 150 Mitglieder, obwohl aktuell nur 36 Kinder die Tagesstätte besuchen, stellte die Vorsitzende nicht ohne Stolz fest.

Neue Ehrenmitglieder

Bei diesem Fest ernannte der Verein Ida Reuß und Alois Renninger zu Ehrenmitgliedern. Ida Reuß trat am 1. Januar 1951 dem Verein bei und war zehn Jahre lang Schriftführerin. "Warteten Aufgaben, packten Sie immer mit an, Sie gehören für uns zu den stillen Helfern, auf die wir bauen dürfen", würdigte die Vorsitzende das langjährige engagement von Ida Reuß und schloss in ihrer Laudatio in gleicher Weise Alois Renninger mit ein. Als Vertreter der Kirchenverwaltung habe er sich über Jahrzehnte immer wieder den anfallenden Aufgaben gestellt, ob bei Sanierungen, Erweiterungen oder Um- und Ausbau des Kindergartens.
Ein besonderes Lob gab bes auch für Josef Zatloukal, der seit inzwischen 50 Jahren dem Verein angehört und viele Jahre die Kassengeschäfte führte.

"Wir geben dich nicht her"

"Waltraud, wir haben festgestellt, du bis die beste Erzieherin der Welt. Und nerven wir dich noch so sehr, wir geben dich nie mehr, nie mehr wieder her!" So sangen die Kinder als Glückwunsch an Waltraud Schott, die vor 40 Jahren als Praktikantin im Kindergarten eingestellt wurde und bereits zwei Jahre später bis heute die Leitung übernahm.

Wo die Kleinen ganz groß sind

Vorsitzende Katrin Häfner würdigte das große Engagement der Erzieherin: "Du verstehst es die Kinder immer zu begeistern und mit neuen Ideen zu bereichern. Wir alle freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit!" Dabei schloss sie auch den Ehemann Alois mit ein, der immer Zeit für Anliegen des Kindergartens habe. "Im Kindergarten sind die Kleinen das Größte", betonte Bürgermeister Franz Kuhn in seinem Grußwort. Lebhaftes Herumtollen und frohes Lachen seien Beleg, dass sich Kinder hier wohl fühlen. Seit 90 Jahren seien die Kinder im Kindergarten als Ergänzung, aber nicht Ersatz für das Elternhaus aufgehoben. "Als Gemeinde unterstützen wir die Kindergärten. Diese Investitionen lohnen, damit die Kinder ihre Fähigkeiten und Anlagen entfalten und in die Welt hineinwachsen können", sagte der Bürgermeister.

Die Kinder und die Dinosaurier

Die Mädchen und Buben entführten in ihren Kostümen mit Liedern und Tanz in die Zeit vor Millionen von Jahren, als Dinosaurier das Leben auf der Erde bestimmten. Mit der Geschichte vom Regenbogen erzählten sie den Streit der Farben, wer die schönste sei, ehe sie erkannten, dass alle gebraucht werden und im Regenbogen zu einem wunderbaren Farbenspiel harmonieren. Die Erwachsenen honorierten den tollen Beitrag, den die Erzieherinnen perfekt mit den Kleinen einstudiert hatten, mit herzlichem Applaus.

Ein rundherum schönes Fest

Herrliches Wetter, beste Angebote aus Küche und Keller sowie harmonisches Miteinander begleiteten das Jubiläum und belohnten die Mühen all derer, die die beiden Festtage vorbereiteten und abwickelten.

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