"Wir können uns auf unser Mitbürgerinnen und Mitbürger verlassen. Die kommen, auch wenn es nicht so schön ist, und feiern mit uns", sagt Vorsitzender Manfred Schubert, der seit Jahrzehnten das Fest perfekt organisiert. "So rund 50 Helfer brauchen wir, um in zwei Schichten den Tag abzuwickeln", ergänzt er. Mit den Einnahmen habe man zuletzt einen Hochdrucklüfter, einen Faltbehälter und ein Fax beschafft. Die Festbesucher kennen sich mit der Feuerwehrausstattung aus. Große Führungen und Erläuterungen waren nicht nötig. So manche Frage der Gäste ließ sich mit dem stellvertretenden Kommandant Kai Niedergesäß im Einzelgespräch klären. Zur aktuellen Ausstattung gehört vor allem ein zehn Jahre altes Löschfahrzeug LF 8/6 mit Motorspritze, Atemschutz und Wassertank, wie Vorsitzender Schubert erklärt.
Dazu kommt ein Transitbus, Baujahr 1973, mit dem die Ehrenamtlichen zu ihren Einsätzen fahren.

"Unsere Ausrüstung ist angemessen. Der Ford Transit aber hat viele Jahre auf dem Buckel. Die weitere Ausrüstung mit Stiefeln, Schutzanzügen, Helmen und Handschuhen überprüfen wir jährlich und klären Ergänzungen im Gespräch mit dem Bürgermeister auf Großgemeindeebene ab", ergänzt Schubert. Dies habe sich bewährt und schließe langfristige Wünsche und Investitionen ein. Noch in diesem Jahr lasse zudem die Gemeinde die fünf Fenster im Mannschaftsraum der Ebenhäuser Wehr durch die Firma Schuler (Ebenhausen) erneuern. Das kostet 2500 Euro.

"Einmal im Monat rufen wir die Aktiven zu einer Übung", ergänzt der stellvertretende Kommandant. "Jeder erhält zu Jahresbeginn die einzelnen Termine, um sich langfristig den Tag frei halten zu können. Dazu wechseln wir den Wochentag." Natürlich könne nicht jeder immer mitmachen, etwa Studenten oder auswärts Beschäftigte. "Mit dem Nachwuchs üben wir alle zwei Wochen", fügt Jugendwart Markus Krehan an. "Im Moment haben wir zehn Jugendliche, die mit Eifer bei der Sache sind. Bald werden wir wieder zu einem eigenen Werbeabend einladen, um weitere Kräfte heranzuziehen."