Bad Kissingen
Orchestertreffen

Ein geglückter Wettbewerb

Zum Orchestertreffen in Bad Kissingen gehörte auch ein Wettbewerb. Die Preisverleihung rundete die Veranstaltungsreihe ab. "Wie drückt das Orchester die Mitteilung des Komponisten aus?", war für die Jury die Leitfrage zur Beurteilung der Orchester.
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Wettbewerbsleiter Bruno Seitz erläuterte, nach welchen Kriterien die teilnehmenden Orchester bewertet wurden. Foto: Christian Dijkstal
Wettbewerbsleiter Bruno Seitz erläuterte, nach welchen Kriterien die teilnehmenden Orchester bewertet wurden. Foto: Christian Dijkstal
Dies erläuterte Wettbewerbsleiter Bruno Seitz (Landesmusikdirektor des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg) aus Metzingen. Das richtige Tempo, gutes Zusammenspiel und die Auswahl der Komposition seien maßgeblich gewesen. Der Wettbewerb war der erste seiner Art. "Der erste Versuch ist geglückt", so Metz. Die Urkunden nahmen Orchestervertreter vom Präsidenten der Bundesvereinigung Deutscher Orchsterverbände, Ernst Burgbacher, und Bezirksrätin Karin Renner
(CSU) entgegen.

In der Kategroie "Akkordeonorchester" gingen zwei 2. Preise an das Senioren-Akkordeon-Unterhaltungsorchester Wiesental (Leitung: Erhard Pflug) und die "G‘Oldies" aus Köln (Leitung: Winfried Haushalter), der 1. Preis an das Bezirks-Senioren-Akkordeonorchester Würm-Nagold unter Leitung von Bernd Roux. In der Kategorie "Blasorchester" freute sich das "Kreisverbands-Seniorenblasorchester Zollernalb" (Leitung: Heinz Silbernagl) über den 2., das "Verbands-Seniorenblasorchester Schwarzwald-Baar" unter Leitung von Wolfgang Kunzelmann über den 1. Preis, das im Anschluss an die Preisverleihung noch in Übereinstimmung mit dem Gastsolisten Ernst Hutter ("Egerländer Musikanten") musizierte. Den 2. Platz in der "Offenen Kategorie" belegte das "Salonorchester Da Capo" aus Havixbeck (Leitung: Günther Mertens), den 1. Preis darf das "Landes-Senioren-Zupf-Ensemble ,Spätlese‘ Hessen", das Stefanie Rauch leitete, nach Hause nehmen.

Es gebe, verriet Moderator Hans-Walter Berg, eine Urkunde und Geldzuwendungen. "Wir sind dankbar, dass die Kulturstiftung Unterfranken sich großzügig zeigt." Karin Renner sagte, dass sich bundesweit sieben Millionen Menschen in der Laienmusik engagieren. "Wir müssen künftig nicht nur die Förderung der Jugend vorantreiben, sondern auch der älteren Generation."
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