Seubrigshausen

Ein attraktiver Dorfbrunnen für Seubrigshausen

Manfred Schneider wurde konkret bei der Bürgerversammlung in Seubrigshausen. Der ehemalige Stadtrat beklagte in der Bürgerversammlung nicht nur, dass "uns noch ein attraktiver Dorfbrunnen fehlt". Er habe auch einen eigenen Entwurf vorbereitet, sagte er.
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Auf dem Dorfplatz neben dem Feuerwehrhaus soll nach Vorstellung des Ideengebers Manfred Schneider (rechts) der neue Brunnen stehen, erläuterte er für Ortssprecher Burkard Schodorf (Mitte) und Bürgermeister Helmut Blank. Foto: Hubert Breitenbach
Auf dem Dorfplatz neben dem Feuerwehrhaus soll nach Vorstellung des Ideengebers Manfred Schneider (rechts) der neue Brunnen stehen, erläuterte er für Ortssprecher Burkard Schodorf (Mitte) und Bürgermeister Helmut Blank. Foto: Hubert Breitenbach
Danach besteht der neue Dorfbrunnen, falls er nach seiner Vorstellung verwirklicht wird, aus drei Becken aus Stein und einer Mutter Anna-Säule (zu Ehren der Dorfpatronin) mit mechanischer Wasserzuführung - Standort mitten auf dem Dorf-Platz, gegenüber dem Feuerwehrhaus. Der Standort sei so günstig, dass er niemanden störe, sagte Schneider.

Bürgermeister Helmut Blank (CSU) zeigte sich begeistert von dem Vorschlag Schneiders und versprach, sich in einer
separaten Veranstaltung über die Vorstellungen der Bevölkerung über Ort und Aussehen des Brunnens ein Bild machen zu wollen. "Das Objekt ist grundsätzlich machbar. Der Brunnen wird über die ländliche Entwicklung finanziert", betonte Blank.

Die Diskussion zeigte, dass die Vorschläge Schneiders allgemeine Anerkennung finden. Eine heftige und teilweise lautstrake Diskussion entwickelte sich dagegen bei der Aussprache über eine zu reparierende Straße im Bereich der Gärten, und Peter Klöffel stellte fest: "Der Spielplatz (an der ehemaligen Schule) verkommt total, er bietet ein übles Bild." Es werde dort immer nur abgebaut.


Solch harsche Kritik rief den Bauhofleiter auf den Plan, der feststellte, dass nur solche Geräte abgebaut werden, die sicherheitstechnische Mängel aufweisen. Zweimal jährlich werde ein Sicherheits-Check aller städtischen Spielplätze durch den Sicherheitsbeauftragten des Bauhofes, Manfred Schmitt, durchgeführt und danach entsprechend gehandelt. Die Kritik des jungen Vaters mündete in der Feststellung, dass es doch nicht angehe dass in Großwenkheim dies und jenes "flott gemacht" werde, nicht aber in Seubrigshausen. Man könne den Spielplatz sofort erneuern, sagte Blank und betonte: "Das Geld dafür ist da." Wolfgang Klöffel fasste die Aussprachen über Brunnen und Spielplatz so zusammen: "Der Brunnen steht im Zentrum und ist für jeden erreichbar; dann haben wir endlich wieder einmal etwas gemeinsam geschafft."

Franz Klöffel, der am Ave-Hügel Jahrzehnte lang für freie Aussicht gesorgt hat, wolle aus Altersgründen diese Aufgabe jemand anderem überlassen. Das Freischneiden der Hecken für eine freie Sicht in die Rhön solle aber weitergehen, so Klöffel.

Kritik kam auch an den Straßen-Ausbesserungsarbeiten der Bauhofmitarbeiter: "Wenn ihr überall nur rumschustert, dann wird's nie was; warum nicht gleich richtig?", lautete der Vorwurf eines Bürgers. Wieder musste Bauhofleiter Stefan Sluzar eingreifen und seine Mitarbeiter in Schutz nehmen.

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