Dieter Wolf ist im Vorstand der Teilnehmergemeinschaft und erinnerte bei der Feier daran, dass in den 34 Jahren, die die Flurbereinigung gedauert habe, aus kleinen Parzellen große Flächen wurden, die durch die moderne Landwirtschaft optimal genutzt werden könnten. "Außerdem wurden die landwirtschaftlichen Wege durch diese Maßnahme in einen sehr guten Zustand versetzt." Während des Verfahrens sind rund fünf Kilometer befestigte Feld- und Waldwege entstanden sowie 14 Kilometer Grünwege. Für die Landschaftspflege wurden sieben Hektar bereitgestellt. Zu den Gesamtkosten (1,7 Millionen Euro) hat die Teilnehmergemeinschaft aus eigenen Mitteln rund 112 000 Euro beigesteuert. Dies entspricht einer Grundeigenleistung der Teilnehmer von fünf Prozent.

"In den 34 Jahren, die die Flurbereinigung dauerte, wurde sehr viel erreicht", sagte Bürgermeister Waldemar Bug (ödp). Mit dem Gedenkstein sollen auch die nachfolgenden Generationen an diese Arbeit erinnert werden. Wegen der leichteren Bewirtschaftung sei die Flurbereinigung für die Landwirtschaft unumgänglich gewesen, aber auch Landschafts- und Naturschutz seien in der Maßnahme berücksichtigt worden. Der Platz, an dem der Stein aufgestellt wurde, biete eine herrliche Aussicht auf die Rhön.