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Engenthal
Ortsveschönerung

Ein Findling ziert den Engenthaler Ortseingang

Ein Findling ziert jetzt mit dem Engenthaler Dorfwappen und einem ehemaligem Kirmesspruch den Ortseingang. Er ist ein Willkommensgruß an die Gäste.
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Johannes Krumm vor dem neuen Begrüßungsstein in Engenthal. Rechts im Bild Pfarrer Anton Hubert Brimer, der die Segnung vornahm. Fotos: Annette Warmuth
Johannes Krumm vor dem neuen Begrüßungsstein in Engenthal. Rechts im Bild Pfarrer Anton Hubert Brimer, der die Segnung vornahm. Fotos: Annette Warmuth
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"Komm in die Berge" - der Sinnspruch der ehemaligen Engenthaler Kirchweih - ziert den neuen Begrüßungsstein am Ortseingang von Engenthal. Pfarrer Anton Hubert Brimer weihte den großen "Findlingsstein" feierlich ein.

Die Idee, einen Begrüßungsstein in Engenthal aufzustellen, hatte Manfred Schipper. Theo Hopf hatte den etwa 1,80 m großen, 1,20 m breiten und 60 cm tiefen Findlingsstein bei seinen weitläufigen Spaziergängen in der Engenthaler Flur entdeckt. Hopf war auch schon "Schöpfer" des grünen Fensters und des Bildstock in Engenthal. Der Schriftzug und das Engenthaler Wappen auf dem Stein wurden liebevoll und professionell von Karl-Heinz Simon aus Wasserlosen geschmiedet.

Sie werden nun den Stein für lange Zeit zieren. Bei der Aufgestellt halben Rüdiger Brux, Manfred Hartmann, Arnold Heinlein, Johannes Krumm, Manfred und Thomas Schipper sowie Egid Vogler mit. Zur Einweihung spielte die Engenthaler Dorfkappelle (Stefan Becker, Rüdiger Brux, Johannes Krumm, Manfred Schipper, Günther Schaub, Egid Vogler) einige christliche Lieder.

Alte Bräuche nicht selbstverständlich

Pfarrer Brimer lobte, dass die Engenthaler sich an die alten Bräuche, Gegenstände auch segnen zu lassen, erinnerten und dies auch umsetzten. Dies sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Organisiert und umgesetzt wurde das Einweihungsfest von der Jagdangliederungsgenossenschaft Engenthal. Dessen Vorsitzender Johannes Krumm dankte allen an der Umsetzung und Genehmigung beteiligten Personen und vor allem den Helfern bei der Festgestaltung, der Freiwilligen Feuerwehr für das Bereitstellen der Fahnenabordnung (Reinhard Brux) und des Equipments, sowie der Familie Vogler, die den "Festplatz" für das Einweihungsfest zur Verfügung stellte.

Die Familie Vogler gewährt auch den Dorfmusikanten seit geraumer Zeit "Unterschlupf" für ihre Proben). Er hoffe, dass die Angliederungsgenossenschaft mit der Aufstellung des Steines einmal mehr zur Verschönerung des Ortes beigetragen habe, betonte Krumm.

Bürgermeister Ludwig Neeb (CSU) lobte in seiner Ansprache die Engenthaler für ihre große Eigeninitiative und freute sich, dass der Stein den "schönsten Ortsteil der Marktgemeinde" noch weiter verschönere. Ortssprecher Bernd Strauß sprach ebenfalls Gruß- und Dankesworte und nach "Segne du Maria", dem Bayern- und Frankenlied - wieder von der Engenthaler Dorfkappelle gespielt - zog die kleine Gemeinde auf den "Festplatz" ein, wo in gemütlicher, geselliger Runde bis in die tiefen Abendstunden gemeinsam gefeiert wurde.


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