Gleiches gilt beim Senioren-Fasching, dann findet man den Weg ins Gasthaus Reuß/Post. So konnten Ingrid und Helmut Schuck, "die Anführer" der munteren Schar, an die 60 Senioren zum Faschingsnachmittag begrüßen, auch Abordnungen aus umliegenden Gemeinden.
Beim Fasching stehen die Steinacher Senioren in der Bütt, machen Unsinn und singen alberne Lieder. Da spielten Erwin Wehner und Albrecht Ziegler mit Akkordeon und Teufelsgeige auf, 15 Akteure zogen mit Radau in die Arena und meinten, dass sie "ümmerguet drauf sinn". Zahnarzt und Patientin - Ilse Kretschmer und Ingrid Schuck - waren zu erleben, die erbittert um die Behandlungsgebühren feilschten. Was nicht in der Zeitung steht, das wusste Helmut Schuck zu berichten, sogar die ortsbildprägende "Befreiungshalle" kam dabei zur Sprache.
Von den Leiden und Problemen der im Leben zu kurz Geratenen erzählte Rosa Buchner: "Am beste wär‘s sei, man hat immer ‘n Hocker
dabei." Als Zeitungsreporterin wusste Resi Weh ner über eine vom Seniorenclub durchgeführte Modenschau zu berichten, die allerdings erst noch stattfinden müsste. Musikalisch und gesanglich über dies und das zu tratschen, darin war der "Elisabethen-Verein", also die drei Elisabethen Ziegler, Epp, Emmert samt Vorsteherin Emmi Ziegler und Albrecht Ziegler als Musikus, wieder einsame Spitze. Die "3 Walkerinnen" Ingrid Schuck, Marianne Schwarz und Edeltraud Wehner servierten noch die letzten Neuigkeiten, über die noch niemand berichtet hatte. Fazit: Ein "doller Nachmittag" war's.