Hausen bei Bad Kissingen
Neujahrsempfang

Die Neuen haben viel zu tun

Die Pfarrgemeinde Hausen steht vor großen Herausforderungen - finanziell und personell.
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"Jedes Los ein Gewinn." Pfarrgemeinderatsvorsitzender Berthold Todt (r.) verteilte Lose mit Sinnsprüchen an Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Kirchenpfleger Wolfgang Leirich und Pater Raja. Foto: Bernd Czelustek
"Jedes Los ein Gewinn." Pfarrgemeinderatsvorsitzender Berthold Todt (r.) verteilte Lose mit Sinnsprüchen an Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Kirchenpfleger Wolfgang Leirich und Pater Raja. Foto: Bernd Czelustek
Ein ereignisreiches Jahr für die Stadtteile Hausen und Kleinbrach ist vorüber, und neue Herausforderungen werfen ihre Schatten voraus. Dies zeigte sich beim Neujahrsempfang der Pfarrei Heiligkreuz im Hausener Pfarrheim. Wichtigste Aufgabe wird es sein, Kandidaten für einen neuen Pfarrgemeinderat zu finden.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Berthold Todt begrüßte die Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang, zu dem die Pfarrei seit über 25 Jahren
einlädt. Den Ablauf der Amtsperiode des Pfarrgemeinderates nahm er zum Anlass, auf die vergangenen vier Jahre zurückzublicken. "Es war unser Ansatz, neue Wege zu gehen", stellte Todt fest, und zumeist sei dies auch gelungen. Mit dem Abschied von Pfarrer Georg Hirschbrich, der 850-Jahr-Feier des Klosters und dem Döpfner-Jubiläumsjahr seien die vergangenen Jahre von großen Herausforderungen geprägt gewesen. Ein wenig Enttäuschung schwang in den Worten des Vorsitzenden über die nachlassende Besucherzahl bei kirchlichen Veranstaltungen mit.

Er selbst stehe aus privaten Gründen für keine weitere Amtszeit zur Verfügung, teilte Todt mit, sehe es aber als wichtige Aufgabe an, dass es wieder einen eigenen Pfarrgemeinderat in Hausen gibt.

Hausverkauf stärkt Finanzbasis

Kirchenpfleger Wolfgang Leirich ging auf die finanziellen und materiellen Verhältnisse der Pfarrei ein. Man habe das Pfarrhaus an eine junge Familie verkaufen können und mit dem Erlös einen Grundstock für kommende Aufgaben gelegt: Dazu zählte er die dringend nötige Orgel-Instandsetzung, die Renovierung des Pfarrheimes und in einiger Zeit auch die der Pfarrkirche. Leirich: "Doch können wir immer nur eine Aufgabe nach der anderen stemmen."

Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) freute sich, dass in Bad Kissingen "die Welt noch weitgehend in Ordnung" sei. Die besondere Lebensqualität Bad Kissingens leite sich aus dem gesamten Erscheinungsbild mit "städtischer Prägung in der Innenstadt und dörflicher Lebensart in den Stadtteilen" ab. Dies gelte es zu bewahren.

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