Laden...
Steinach an der Saale
Sanierung

Die Halle fehlt an allen Ecken

Der TSV Steinach hat Probleme mit seinem Sportbetrieb, und nicht alle Mitglieder spielen mit. Das Pfingstfest ist davon nicht betroffen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Mundartgruppe "Spilk" spielt beim Pfingstfest wieder im Zelt: Die Henneberg-Halle stünde ohnehin nicht zur Verfügung. Foto: Archiv/Sigismund von Dobschütz
Die Mundartgruppe "Spilk" spielt beim Pfingstfest wieder im Zelt: Die Henneberg-Halle stünde ohnehin nicht zur Verfügung. Foto: Archiv/Sigismund von Dobschütz
Der TSV Steinach hat derzeit einige Probleme. die den Verantwortlichen erhebliche organisatorische Schwierigkeiten und ein deutliches Mehr an personellen Vorbereitungen abfordern. Denn wegen der sanierung steht die Henneberg-Halle für den Sport- und Veranstaltungsbetrieb nicht zur Verfügung. Darauf ging Vorsitzender Reiner Wehner in seinem Rechenschaftsbericht in der Jahreshauptversammlung ein. Nicht davon bertroffen ist allerdings das Pfingsfest vom 23. bis 25. Mai, das in diesem Jahr der TSV veranstaltet.

Wehner wies in seinem Bericht auf einige Festhöhepunkte hin. So werden am Samstagabend (23. Mai) die "Partyteufel" aus Wunsiedel, ausgezeichnet als "beste Coverband Deutschlands 2011" und "beste Partyband Deutschlands 2013", für den musikalischen Auftakt sorgen. Für den Pfingstsonntag (24. Mai) konnte der TSV wieder die "Troglauer Buam" verpflichten. Ein Heimspiel hat am Montagnachmittag (25. Mai) der Steinacher Heimatvereinsvorsitzende Frank Schmitt mit seiner Mundart-Gruppe "Spilk". Zum abendlichen Festabschluss spielen am Pfingstmontag die "Steinacher Musikanten".

Angebote für alle Bürger

Mit seinem Programm will der TSV "als aktiver Verein", so der Vorsitzende, den Einwohnern nicht nur sportliche Aktionsmöglichkeiten bieten, sondern "auch mit traditionellen und kulturellen Veranstaltungen das Leben in Steinach attraktiv gestalten".

Zuvor hatten Wehner und manche Abteilungsleiter auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die sich durch den Ausfall der Henneberg-Halle für den Verein ergeben. Für die Gruppen mussten anderenorts Trainings- und Spielmöglichkeiten gefunden werden, was nicht immer gelang. Zumba und Pilates mussten allerdings während der Hallensanierung eingestellt werden. Auch das Kinderturnen musste völlig aufgegeben werden, da nicht nur geeignete Räume, sondern auch Übungsleiter fehlen.

Viele Mitglieder verloren

Dadurch habe der Verein "sehr viele Mitglieder verloren". Aktuell sind beim TSV Steinach über 450 Mitglieder eingetragen, davon 330 Erwachsene. 90 Kinder und Jugendliche, wovon einige aus Ortschaften außerhalb der Gemeinde kommen, spielen in sechs Jugendfußballmannschaften.

Sanierung bis Fasching 2016

"Das ist doch trotz aller Widrigkeiten ein toller Erfolg", beglückwünschte Bürgermeister Wolfgang Back (CSU) den Verein zur erfolgreichen Jugendarbeit. Back machte den Sportlern Hoffnung, dass die 1,8 Millionen Euro teure Hallensanierung, die mit 600 000 Euro vom Freistaat bezuschusst wird, bis Jahresende abgeschlossen ist. "Zum Fasching 2016 wird die Henneberg-Halle wieder zur Verfügung stehen." Bei der Sanierung würden die Wünsche des TSV nach Möglichkeit berücksichtigt. Der Vorstand werde während der Baumaßnahme von Fall zu Fall hinzugezogen. Doch der Zutritt zur Halle sei generell verboten: "Wir wollen keinen Hallentourismus." Nur Steinachs Ortssprecher Uto Schmitt hat einen Schlüssel.

Der Faschingstanz fällt aus

Auch die Faschingsaktivitäten des TSV sind deshalb heuer eingeschränkt. Auf den jährlichen Faschingstanz, der gerade erst im vergangenen Jahr nach kurzer Flaute wieder mehr Zuspruch gefunden hatte, muss heuer verzichtet werden. Beim Faschingszug will sich der Verein wieder mit Festwagen und Fußgruppen beteiligen. Viele Gruppen hätten sich bereits angemeldet, gab Back bekann
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren