Burkardroth

Die Friedhofsgebühren in Burkardroth steigen

Seit elf Jahren ist die Gebührensatzung für die Friedhöfe in Burkardroth unverändert geblieben. Aber: Die Kosten sind gestiegen. Daher hat die Gemeinde die Satzung jetzt angepasst. Angestrebt ist eine 75-prozentige Kostendeckung.
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Die Friedhöfe der Gemeinde Burkardroth werden mit einem nicht unerheblichen Aufwand unterhalten. Davon macht sich der Gemeinderat vor Ort immer ein Bild (unser Archivfoto stammt aus Premich/ 2012). Die Gebühren für die Friedhöfe müssen jetzt angehoben werden. Foto: Archiv/Hein
Die Friedhöfe der Gemeinde Burkardroth werden mit einem nicht unerheblichen Aufwand unterhalten. Davon macht sich der Gemeinderat vor Ort immer ein Bild (unser Archivfoto stammt aus Premich/ 2012). Die Gebühren für die Friedhöfe müssen jetzt angehoben werden. Foto: Archiv/Hein
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Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) hat in der jüngsten Sitzung des Burkardrother Marktgemeinderates am Dienstag den Oehrberger Roland Markart zum Feldgeschworenen ernannt. Deren Kreisobmann Otto Funck (Hausen) ging bei einem kleinen Festakt auf das eines der ältesten Ehrenämter in Bayern ein.
Das Amt des Feldgeschworenen oder "Siebeners", wie sie auch genannt werden, sei "kein alter Zopf", der abgeschnitten werden müsste, sagte Funck.
Vielmehr seien die Feldgeschworenen "Erfüllungshilfen der Kommunen" und kosteten dem Bürger viel weniger Geld als das Vermessungsamt. Mit einem kleinen Präsent würdigte die Gemeinde am Dienstagabend auch das Engagement des 3. Bürgermeisters Egon Kessler. Er ist seit 25 Jahren im Burkardrother Gemeinderat tätig.

Fertigstellung ist im Herbst

Bekanntlich wird derzeit ein Wohnpflegeheim mit Arztpraxis an der "Strengen Tür" in Burkardroth gebaut. Im Herbst soll Einzug gehalten werden, sagte Bug. Weil dann mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet wird, sei es angebracht, die Ortstafel nach oben an den Anfang der "Strengen Tür" zu verlegen und die Tempo-30-Zone, die für den kompletten Kirchberg gilt, bis dahin auszudehnen. Das wurde so für gut geheißen.
Die Anlieger der Kirchstraße in Premich wünschen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Als Grund wurde angegeben, dass dort viele Kinder wohnten, Gehsteige fehlten und die Autofahrer generell hier zu schnell fahren. Der Gemeinderat traf aber jetzt noch keine Entscheidung, stattdessen wurde der Tagesordnungspunkt vertagt. Der Grund: Es soll eine Anliegerversammlung einberufen und geklärt werden, welche Strecke genau gemeint ist. Einstimmig beschlossen die Ratsmitglieder die neu gefasste Friedhofssatzung der Gemeinde. Eingearbeitet wurden die Gestaltungsvorschriften für die in den letzten Jahren neu gestalteten Möglichkeiten der Urnenbestattung, für die es bisher noch keine Regelung gab. Auch die Rechtsnorm wurde komplett überarbeitet und neu gefasst. Des Weiteren wurde auch die Gebührensatzung zur Friedhofssatzung überarbeitet.

Letzte Erhöhung vor elf Jahren

Wie Bürgermeister Waldemar Bug feststellte, sind die Friedhofsgebühren 2004 das letzte Mal erhöht worden. In den vergangenen Jahren sei viel Geld - über eine Million Euro - in die Anlagen investiert worden. außerdem stiegen die Unterhaltskosten und es stünden noch weitere Maßnahmen auf verschiedenen Gottesäckern - zum Beispiel Urnenbestattungsmöglichkeiten in Frauenroth - an. Eine 100-prozentige Deckung werde nicht angestrebt, sagte Bug. Angepeilt würde eine 75-prozentige Deckung der Kosten. Bisher waren es etwa 64 Prozent. Beibehalten wird der Gemeinwohlanteil in Höhe von 40 Prozent. Neu geregelt wurde auch die Benutzung der Aussegnungshallen. Bisher waren es pauschal 60 Euro. Künftig kostet der erste Tag 40 Euro und jeder weitere Tag 20 Euro.
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