Burkardroth
Prädikat

Die Fahne ist wieder gehisst

Die Grundschule Burkardroth ist wieder für ein Jahr "Umweltschule".
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Beim Hissen der Fahne: Die Schüler mit Claudia Klaas (links), Bürgermeister Waldemar Bug und Schulleiter Roland Schmidt. Fotos: Gabriele Sell
Beim Hissen der Fahne: Die Schüler mit Claudia Klaas (links), Bürgermeister Waldemar Bug und Schulleiter Roland Schmidt. Fotos: Gabriele Sell
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Es ist mittlerweile schon zum alljährlichen Ritual geworden: Unter den Klängen der Eurovisionshymne wurde heuer zum sechsten Mal die Umweltfahne an der Grundschule Burkardroth gehisst.
Die Umweltfahne ist das Symbol für die Auszeichnung von Schulen als "Umweltschulen in Europa - Internationale Agenda-21-Schule". Diesen Titel erhalten Schulen, die zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit durchführen, dokumentieren und von einer Jury bewerten lassen.
Schulleiter Roland Schmidt erläuterte bei der Feier den Kindern die besondere Verantwortung für die Umwelt, damit die Natur auch in 30 Jahren noch so schön ist wie heute. Mit ihrem Beitrag trügen alle Schüler dazu bei, dass dies gelingt.
Die Umweltschule in Europa ist mittlerweile fester Bestandteil des Leitbilds der Grundschule geworden. Wie Claudia Klaas, Verantwortliche für die Umweltprojekte, sagte, werden viele Projekte aus vergangener Zeit fortgeführt, um eine gewisse Nachhaltigkeit zu erreichen. So gibt es an der Schule weiterhin das monatliche Powerfrühstück, und der Themenbereich Ernährung wird in vielen Klassen sehr intensiv - lehrplanbezogen und in eigenen Projekten - behandelt.
Das zweite zur Bewertung eingereichte Handlungsfeld betrifft das Thema Artenvielfalt. Die Schüler haben im eigenen Schulgarten und Schulwald, in dem jetzt auch Bienen angesiedelt sind, viele Möglichkeiten, den unterschiedlichen Pflanzen und Tieren in der Realität zu begegnen.
Dass die Burkardrother Schule den Titel "Umweltschule" wieder für ein Jahr führen darf, sei nur möglich gewesen, "weil ihr alle so schön mitgemacht habt", lobte der Schulleiter die Mädchen und Buben.

Die Natur erhalten, wie sie ist

Mit diesem Prädikat, so beglückwünschte Bürgermeister Waldemar Bug den Einsatz von Lehrern und Schülern, könne auch die Marktgemeinde Burkardroth werben. Es freue ihn sehr, dass die Kinder dazu beitrügen, als "Reservatsindianer" des Biosphärenreservats Rhön die Umwelt zu erhalten; die Natur so erhalten, wie es sein sollte.
Jetzt erhielten 234 bayerische Schulen die Urkunde aus der Hand von Umweltministerin Ulrike Scharf. Im Landkreis Bad Kissingen waren es zwei Schulen: Burkardroth und Nüdlingen. Die Burkardrother erhielten wieder drei von drei Sternen.

Wer steht dahinter?
Das Programm "Umweltschule" wurde 1994 in Hamburg von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung gestartet und hat sich zum größten Umweltprogramm an deutschen Schulen entwickelt. Gefördert wird die DGU von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Seit dem Schuljahr 2005/ 06 verleiht die DGU den Titel "Internationale Agenda-21-Schule" für besondere Leistungen von Schulen bei der Erarbeitung von Nachhaltigkeitsprozessen in und außerhalb des Schulgeländes.


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