Schondra
Gemeinderat

Die Brücke über die Schondra wird saniert

Ein Gutachten soll klären, inwieweit der Unterbau verwendet werden kann.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Brücke über die Schondra in der Münchau ist nur noch mit Einschränkungen befahrbar. Der Gemeinderat leitete in seiner letzten Sitzung erste Schritte zu einer Sanierung des Bauwerkes ein. Foto: Owald Türbl
Die Brücke über die Schondra in der Münchau ist nur noch mit Einschränkungen befahrbar. Der Gemeinderat leitete in seiner letzten Sitzung erste Schritte zu einer Sanierung des Bauwerkes ein. Foto: Owald Türbl
Der Ortsteil Münchau stand zum wiederholten Male im Mittelpunkt der Beratungen des Marktgemeinderates. Nach einer erneuten Begutachtung der Brücke über die Schondra durch ein Ingenieurbüro entschloss sich das Gremium zu einer Sanierung. Um festzustellen, inwieweit der Unterbau der Brücke wiederverwendet werden kann, soll ein Angebot für ein entsprechendes Gutachten eingeholt werden. Kritisiert wurde von einigen Räten, dass trotz der bestehenden Tonnagebeschränkung die Brücke von schweren Baustellen- und Forstfahrzeugen benutzt wird.
Bei der Verlegung der Wasserleitung durch den Talgrund des Leichtersbaches traten durch den steinigen Untergrund unvorhergesehene Schwierigkeiten auf, die aber inzwischen behoben sind.
Wegen der nicht abgesprochenen Sperrung der Straße über das Wochenende erhalten die betroffenen Anwohner ein erklärendes Schreiben der Gemeinde. Da der Leichtersbach bei der Baumaßnahme mehrfach unterquert werden muss, beantragt die Gemeinde ein entsprechendes wasserrechtliches Verfahren.
Die Fenster der Grund- und Mittelschule sind in die Jahre gekommen und müssen ausgetauscht werden. In Abstimmung mit den weiteren Schulverbandsgemeinden Oberleichtersbach und Geroda vergab das Gremium die Tischler- und Fensterbauarbeiten in Höhe von 87 000 Euro an "Die Schreinermeister" aus Oberweißenbrunn. Die Gerüstbau- und Putzarbeiten mit einer Summe von 23 000 Euro übernimmt die Firma Morper aus Schondra.
Harald Knüttel darf auf seinem Grundstück "Am Kreuzweg" eine Garage errichten, die die Baugrenze nicht einhält, da nach Meinung des Gemeinderates diese Grenze aus Imissionsschutzgründen gezogen wurde und für dieses Vorhaben nicht relevant ist. Genehmigt wurde auch der Antrag von Ralph Martin auf Bau eines Wohnhauses in der Keltenstraße, obwohl er die Festsetzungen des Bebauungsplanes bezüglich Farbe der Dacheindeckung, Gestaltung des Garagendaches und der Baugrenzen nicht einhält. Zustimmung fand nach kurzer Diskussion auch der Förderantrag des Caritasverbandes Bad Kissingen in Höhe von 865 Euro. Der Heizkostenzuschuss für die Singenrainer Feuerwehr, die seit dem Jahr 2000 einen Betrag von 1440 DM erhalten hat, wird wegen des gestiegenen Ölpreises auf 1555 Euro pro Jahr erhöht. Laut Bürgermeister Bernold Martin muss das Buswartehäuschen in Schildeck repariert werden. Da ein Grundstückseigentümer der Gemeinde den dazu notwendigen Zugang über sein Grundstück verweigert, muss das Häuschen demontiert werden. Als Ersatz für das bei dem Sturm zerstörte Häuschen in Untergeiersnest wird Martin ein Angebot einholen.


Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren