Bad Kissingen
Bezirkstagswahl

Deutliches Votum für Karin Renner

Die CSU-Kandidatin verteidigt ihr Direktmandat im Stimmkreis Bad Kissingen mit großer Mehrheit. Sie erreicht 52,87 Prozent und damit stolze 3,83 Prozentpunkte mehr als vor fünf Jahren.
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Martin Friederich, Otto Büchner und Maik Schmeller (von links) beim Auszählen der Stimmen im Bad Kissinger Stadtsaal.  Foto: Thomas Malz
Martin Friederich, Otto Büchner und Maik Schmeller (von links) beim Auszählen der Stimmen im Bad Kissinger Stadtsaal. Foto: Thomas Malz
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Karin Renner (CSU) hat gut lachen: Auch in den kommenden fünf Jahren wird die stellvertretende Bezirkstags-präsidentin den Stimmkreis Bad Kissingen im unterfränkischen Bezirkstag vertreten. Der Vertrauensbeweis war enorm. Locker erreichte sie die absolute Mehrheit der Erststimmen. Mit 52,87 Prozent legte sie gegenüber der Wahl 2008 mehr als sieben Prozentpunkte zu.
Bei den Zweitstimmen konnte ihre Partei sogar 54,86 Prozent vereinigen, fast sechs Prozent mehr als noch 2008, als die Union auch bei den Bezirkstagswahlen einen Einbruch zu verzeichnen hatte. Davon hat sie sich mehr als erholt.
In bestes Einzelergebnis fuhr Frau Renner in Thundorf ein, wo sie 65,66 Prozent erreichte, sowie in Motten (64,73 Prozent). Die Wahlbeteiligung im Stimmbezirk lag mit 65,41 Prozentpunkten sogar noch einmal geringfügig über der der parallel stattfindenden Landtagswahlen und deutlich über der von 2008 (59,34 %). - In einer ersten Stellungnahme sprach Frau Renner von einem "sehr guten Ergebnis". Es habe ihre Erwartungen noch übertroffen. "Ich habe mich riesig gefreut". Schon im Wahlkampf habe sie eine positive Grundstimmung gespürt. Bei Wahlabenden und an Infoständen habe sie das Interesse der Bevölkerung gespürt.
Im neuen Bezirkstag will sich Frau Renner weiterhin als Behindertenbeauftragte einsetzen, Diese Arbeit habe ihr viel gegeben. "Ich werde mit großer Leidenschaft weitermachen", betonte sei. Ihr sei wichtig, nach bei den Menschen zu sein. Auch das amt der stellvertretenden Beizrkstagspräsidentin strebt Frau Renner wieder an.
Im neuen Bezirkstag hat die CSU elf der 20 Mandate. Ob weitere Mitglieder aus dem Stimmkreis einziehen, stand gestern noch nicht fest.
Die übrigen Kandidaten nutzten vorwiegend ihren Heimvorteil. So erzielte Waldemar Bug (ödp) in Burkardroth stattliche 37,83 (!) Prozent, Adelheid Zimmermann (FDP) in Bad Brückenau 23,04 Prozent der Erststimmen. Bernhard Eichelbrönner (Grüne) lieferte zweistellige Ergebnisse in Hammelburg (16,62%), Fuchsstadt, Euerdorf und Elfershausen, aber auch in Schondra.
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