Nüdlingen

Der Straßenlärm beschäftigt die Nüdlinger

Ein Aktionsplan soll sich der Geräuschkulisse an der Nüdlinger Ortsdurch- fahrt widmen. Der Bürgermeister verspricht sich davon eine Argumentationshilfe.
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Der Verkehr in der Ortsdurchfahrt führt zu starken Lärmbelästigungen. Foto: Arthur Stollberger
Der Verkehr in der Ortsdurchfahrt führt zu starken Lärmbelästigungen. Foto: Arthur Stollberger
Das Verkehrsaufkommen in der Ortsdurchfahrtstraße, der B 287, in Nüdlingen führt zu erheblichem Lärm. Mit diesen Auswirkungen befasste sich in einer Sitzung am Wochenende der Nüdlinger Gemeinderat. Es gibt demnach etwa 50 Betroffene, die einem Lärmpegel von mehr als 67 Dezibel (dB) ausgesetzt sind. Bürgermeister Günter Kiesel (CSU) informierte nun den Gemeinderat darüber, dass für Orte mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als drei
Millionen Kraftfahrzeugen im Jahr Lärmaktionspläne aufzustellen seien. Für die B 287 treffe dies zu.

Zunächst widmeten sich die Räte einem Musterbeispiel für einen solchen Lärmaktionsplan. In dieser Art soll ein Plan auch für Nüdlingen von einem Fachbüro erstellt werden, so der Beschluss des Gemeinderates. Die Kostenfrage sei noch offen. Als Vorteil für die Gemeinde ergebe sich eine Argumentationshilfe für eine mögliche Ortsumgehung. "Tempo 30", Lärmschutzfenster und ein lärmmindernder Fahrbahnbelag könnten ebenfalls zur Beruhigung beitragen. "Es wäre eine gute Sache, wenn durch ein Gutachten deutlich würde, dass nur eine Ortsumgehung die Lösung bringt", sagte Kiesel Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, Angebote für die Erstellung eines Lärmschutzgutachtens einzuholen.
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