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Bad Kissingen
Investition

Der Basar wird wiederbelebt

In den zur Villa Thea gehörenden Basar sollen im kommenden Jahr ein Café und ein Restaurant einziehen. Zuvor wird das Gebäude saniert und um einen Anbau ergänzt.
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Nach der Sanierung wird der zur Villa Thea gehörende Basar ein Café und ein Restaurant beherbergen. Foto: Thomas Mäuser
Nach der Sanierung wird der zur Villa Thea gehörende Basar ein Café und ein Restaurant beherbergen. Foto: Thomas Mäuser
Bad Kissingen — Im März vergangenen Jahres eröffnete der Schweinfurter Günther Karrer sein eigenes Hotel, die Villa Thea. Die Immobilie hatte er von der Arbeiterwohlfahrt erworben, und zu dieser Immobilie gehört auch ein Teil der Basar-Reihe im Rosengarten. Während das Hotel längst gut angelaufen ist, schlummert der Basar noch vor sich hin.
Das soll sich ab Januar 2015 ändern.
Günther Karrer, der rund eine Million Euro in das Projekt investieren wird, möchte in dem Basar ein Restaurant, ein Café und dazuwischen eine Lounge einrichten. Während der Innenbereich entkernt wird, bleibt der Bestand nach außen erhalten und erhält lediglich neue Fenster. Der Basar-Charakter wird nicht verloren gehen.
Hinter dem historischen Gebäude ist ein Neubau geplant, der unter anderem Küche, Sanitärbereich, Technik und Lüftung aufnehmen wird. Der Neubau wird den Basar um eine Etage überragen, was von der Promenade aus jedoch nicht zu sehen sein wird.

Eröffnung 2015

"Ich hoffe, dass bis Ende Dezember alle Genehmigungen da sind", sagt Karrer, der im Januar kommenden Jahres mit dem Umbau beginnen will. Im Juni 2015 soll die Eröffnung folgen.
Auch über das Angebot - zumindest im künftigen Restaurant - hat sich Günther Karrer bereits Gedanken gemacht. Auf der Karte sollen vor allem Fränkische Spezialitäten stehen.
Allerdings will Karrer nicht nur das "gesetztere" Publikum und Kurgäste ansprechen, sondern auch etwas für jüngere Leute bieten. Zum Beispiel mit Musik-Veranstaltungen und After-Work-Partys. Er ist sich sicher, dass sein Vorhaben die Balthasar-Neumann-Promenade aufwerten wird. "Das ist ein Vorteil für alle, nicht nur für mich", sagt er.
Natürlich wird der Basar in das Kur-Hotel Villa Thea eingebunden. Doch alles ist so geplant, dass Hotel und Basar separat betrieben werden können. Gleiches gilt für die Praxis für physikalische Therapie, die an die Villa Thea angegliedert ist.
Das Hotel ist laut Günther Karrer inzwischen gut angelaufen: "Wir haben nach wie vor viele Gruppenreisen, aber die Zahl der Individualgäste steigt." So kämen nicht wenige Gäste, die früher im inzwischen geschlossenen VdK-Kurheim logierten. Positiv habe sich die pysikalische Praxis ausgewirkt. Günther Karrer spricht von einer Win-Win-Situation: "Wir sind auf einem guten Weg."

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