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Windheim
Bürgerversammlung

Demographie und Arbeitsplätze

Bürgermeister Helmut Blank (CSU) ging bei der Bürgerversammlung in Windheim darauf ein, was in der vergangenen Zeit in Münnerstadt und den Ortsteilen alles gemacht wurde.
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Nachdem neue Rohre verlegt wurden, fließt kein Wasser mehr vom Läurer Wald in die Keller der Anwohner. Fotos: Björn Hein
Nachdem neue Rohre verlegt wurden, fließt kein Wasser mehr vom Läurer Wald in die Keller der Anwohner. Fotos: Björn Hein
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Dabei meinte er, dass der demographische Faktor immer mehr zum Problem würde - die Schuldenlast würde auf immer weniger Einwohner verteilt.Die Finanzspielräume würden deshalb mehr und mehr wegbrechen. Dennoch habe man in den vergangenen Jahren einiges erreicht und befinde sich auch beim Schuldenabbau auf einem guten Weg.

Windheims Ortssprecher Klaus Schebler gab einen Rückblick, was in den letzten zwei Jahren in Windheim alles gemacht wurde.
So war das baufällige Ruff-Haus eingerissen worden. Dort ist jetzt eine Rasenfläche. Das Dorfkreuz wurde neu gestaltet, und der Ortseingang von Windheim grüßt jetzt den Besucher mit einem ansprechenden Bild. Der Kreuzungsbereich in der Kurve beim Feuerwehrhaus wurde ausgebessert und neu asphaltiert.

Dorflinde muss erhalten bleiben

Durch die Verlegung neuer Rohre konnte man erreichen, dass das Fremdwasser, das vom Läurer Wald her abfließt und in den letzten Jahren oft die Grundstücke der Anwohner überschwemmt hatte, effektiv abgeführt werde. Damit sollten Probleme wie vollgelaufene Keller endgültig der Vergangenheit angehören. Die Dorflinde habe in diesem Jahr einen fachgerechten Rückschnitt erhalten. "Auch wenn der Baum durch seinen Laubabwurf etwas arbeitsintensiv ist, muss er erhalten werden" - prägt er doch das Ortsbild von Windheim maßgeblich mit, meinte Schebler. Besonders freute er sich darüber, dass in Windheim eine positive Einwohnerbilanz zu verzeichnen sei. Das Dorf stemme sich so dem demographischen Trend entgegen.

In der Diskussionsrunde äußerten die Einwohner ihre Sorgen und Nöte. Willibald Beck fragte bei Bürgermeister Blank nach, wie man dafür sorgen könne, dass sich mehr Menschen in Münnerstadt und Umgebung niederließen. Blank meinte, dass Münnerstadt alles habe: kulturell gesehen ebenso wie im Bereich der Einkaufsmöglichkeiten. Nicht zuletzt für Pensionäre und Rentner, die in Großstädten wohnten, sei Münnerstadt interessant: Das Leben hier sei preiswert und die Landschaft schön. Die vielen Kindergärten machten Münnerstadt und seine Ortsteile auch für junge Familien interessant. Menschen, die sich hier ansiedeln und dafür ein altes Haus renovieren wollen, will die Stadt mit einem Zuschuss - der aber erst vom Stadtrat abgesegnet werden muss - hierher locken und so die Innenorte wieder mit Leben erfüllen. Man könne Bauwillige beispielsweise damit unterstützen, dass man den Bauschutt, der beim Umbau anfällt, kostengünstig entsorgt.

Wenig Arbeitsplätze

Eine Windheimerin sprach an, dass es in Münnerstadt und Umgebung nur wenige Arbeitsplätze gebe. Die Altstadt und das Umland hier seien zwar schön, aber das nütze jungen Menschen, die eine Arbeit suchen, nur wenig. Blank stimmte dem zu, meinte aber, dass es nicht leicht sei, hier Arbeitsplätze zu schaffen. Auch andere Fragen, wie das Schrebergartengebiet und die Renovierung der Bänke an der Dorflinde waren Themen.

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