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Reiterswiesen
Einweihung

Das Provisorium ist beendet

Der Kindergarten in Reiterswiesen ist zurück in seine renovierten Räume gezogen. Die " Krone" gehört nun wieder den Vereinen. Im Frühjahr ist ein Tag der offenen Tür geplant.
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Gebetskreis im "neuen" St. Laurentius Kindergarten. Rechts neben Diakon Glaser Kindergartenleiterin Jeanette Hahn Fotos: Vogel
Gebetskreis im "neuen" St. Laurentius Kindergarten. Rechts neben Diakon Glaser Kindergartenleiterin Jeanette Hahn Fotos: Vogel
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Reiterswiesen — "Das war schon ein Gewaltakt, der nur gelingen konnte, weil alle Beteiligten verständnisvoll zusammengearbeitet haben", fasste Diakon Christoph Glaser die letzten Monate zusammen. Glaser verantwortete als stellvertretender Vorstand der katholischen Kirchenstiftung St. Laurentius, des Kindergartenträgers, die Baumaßnahme in der Flurstraße.
"Uns blieb nur die Zeit vom Aschermittwoch bis Allerheiligen, um Umzug, Umgestaltung, Renovierung und Neueinrichtung zu bewerkstelligen, schilderte er die Situation.
Die Leiterin des Kindergarten Jeanette Hahn dankte auch den Reiterswiesener Vereinen: "Ohne deren Bereitschaft für die Dauer der Maßnahme auf die Nutzung des Vereinshauses zu verzichten, hätten wir gar nicht anfangen können."
Glaser hob besonders das ehrenamtliche Engagement der Kirchenverwaltung hervor: "Was Kirchenvorstand Matthias Dietz und seine Mitstreiter Stefan Zimmermann, Konrad Kuhn und Rainer Schmitt ehrenamtlich geleistet haben, war einfach großartig" schilderte der Kirchenmann die Zusammenarbeit in die er ausdrücklich auch Kerstin Scherner vom Kindergartenträger, die sich um Personal, Bauvorschriften, die komplizierten Förderanträge und die Umsetzung des pädagogischen Konzepts gekümmert habe, einbezog.
Auch das Architekturbüro Lang habe viel zum Gelingen beigetragen. So wurde der vorhandene Baukörper geschickt umgestaltet, sodass nicht nur eine Kinderkrippe integriert, sondern auch ein neues pädagogisches Konzept umgesetzt werden konnte. Das beinhaltet neben einer Küche, drei Gruppenzimmern, einem größeren Raum für gemeinsame Aktivitäten auch erstmalig ein Forscherzimmer und einen Kreativraum.

Viel Weihwasser

Die kleine Andachtsfeier gestalteten Diakon Glaser und die Kindergärtnerinnen singend und kindgerecht heiter. Der aufgespannte Schirm symbolisierte den Segen Gottes unter dem sich alle versammeln und der ihnen fröhliches Lernen und Spielen in Geborgenheit ermöglichen soll. Dann warteten die Kinder in ihren neu eingerichteten Zimmern auf den Segen des Geistlichen. Der sparte in der Mäuse-, Igel- und Bärengruppe nicht mit Weihwasser, was Jeanette Hahn aus nächster Nähe erfuhr.
Die anwesenden Eltern waren sehr angetan von dem neuen Konzept. "Alles ist heller, freundlicher und moderner geworden" freute sich Natascha d'Angelo und ihre Tochter Layla zeigte ihr gleich die neuen Möbel. Phileas zog seine Großmutter in das Bärenzimmer und kletterte dort zusammen mit seinem Freund Roman auf den großen Spielturm. "Kein Vergleich zum ,alten' Kindergarten" meinten auch Max' Eltern Nina und Andreas Schleyer bei einer Tasse Kaffee im Aufenthaltsraum zu Diakon Glaser, der sich im Elternkreis auch für deren Mithilfe beim Umzug herzlich bedankte. Für den Frühsommer, wenn auch die Außenanlagen und der Lagerraum fertig sind kündigte er zusammen einen Tag der offenen Tür an: "Dann feiern wir mit allen Reitschwiesern."

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