Burkardroth
Wallfahrt

Dankeschön an die Feuerwehr

Die Wallfahrer aus Würzburg revanchieren sich für die Verköstigung und die Hilfe bei ihrem Weg auf den Kreuzberg mit einer Spende. Das Geld soll der Jugendarbeit der Feuerwehr Burkardroth zugute kommen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Würzburger Kreuzberg-Wallfahrer werden auf ihrem Weg von der Feuerwehr unterstützt. Foto: Sell
Die Würzburger Kreuzberg-Wallfahrer werden auf ihrem Weg von der Feuerwehr unterstützt. Foto: Sell
+2 Bilder
Schon seit zehn Jahren verköstigt die Freiwillige Feuerwehr Burkardroth/Wollbach/Zahlbach einen Teil der Wallfahrer aus Würzburg, die jedes Jahr im August auf dem Weg zum Kreuzberg Station in der Marktgemeinde Burkardroth machen.


Einsatz zur Verkehrssicherheit

Und natürlich sind die Feuerwehrleute im Einsatz, um für die Verkehrssicherheit der Wallfahrer zu sorgen.
"Die Feuerwehren leisten uns Dienste durch Bewirtung und Betreuung bei der Verkehrsregelung", sagte Verkehrsdienstleiter der Würzburger Bruderschaft zum Heiligen Kreuz, Michael Weilnhammer, im Gespräch. Deshalb dankt die Bruderschaft, die sich in sozialen Bereichen engagiert, den Gemeinden und Ortschaften für ihre Unterstützung und Betreuung mit Geldspenden.
Beim traditionellen Segen, den die Wallfahrer in der Burkardrother Pfarrkirche erhielten, übergaben Präses Pater Maximilian und Präfektin Barbara Schebler einen Scheck in Höhe von 500 Euro an die beiden Kommandanten Klaus Kirchner und Thomas Geis.


Spende zweckgebunden

Die Spende ist zweckgebunden und muss für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in der Feuerwehr verwendet werden, hieß es. Kommandant Klaus Kirchner, der den Wallleuten beim Gespräch im Pfarrhaus zehn Jahre lang versprochen hatte, an der Wallfahrt teilzunehmen, hatte es 2012 dann schließlich geschafft.


Über 500 Teilnehmer

Und seitdem - gemäß dem Motto "einmal dabei, immer dabei" - wallt Kirchner regelmäßig mit den Würzburgern in Richtung Heimat. Laut Schebler ist er mittlerweile einer der wichtigsten Verkehrslenker der Kreuzbergwallfahrt.
558 Menschen nahmen diesmal an der Wallfahrt teil, die seit 1647 stattfindet. Bereits am Freitag war schon ein Großteil der Quartiere verteilt worden, sagte Alfred Saam, der sich um die Unterbringung der Wallfahrer kümmert.
Die meisten seien bei Privatpersonen untergebracht, andere nächtigen im Burkardrother Pfarrheim oder in der Kissinger Hütte.



Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren