Riedenberg
Ortseinsicht

Bevor der Radweg kommen kann muss das Gestrüpp weg

"Jetzt bricht endlich eine neue Ära an", freute sich Bürgermeister Roland Römmelt sichtlich bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.
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Riedenbergs Bürgermeister Roland Römmelt lief die mit Dornenhecken und Gestrüpp zugewachsene Bahnstrecke ab, damit die Räte sich ein Bild von den völlig verwilderten Arealen neben den Geleisen machen konnten. Für den künftigen Radweg muss das Gestrüpp vom Bauhof beseitigt werden. Foto: Evelyn Schneider
Riedenbergs Bürgermeister Roland Römmelt lief die mit Dornenhecken und Gestrüpp zugewachsene Bahnstrecke ab, damit die Räte sich ein Bild von den völlig verwilderten Arealen neben den Geleisen machen konnten. Für den künftigen Radweg muss das Gestrüpp vom Bauhof beseitigt werden. Foto: Evelyn Schneider
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Bei einem kurzfristig anberaumten Außentermin schritt oder besser gesagt stolperte er mit seinen Räten die Bahnschienen auf Riedenberger Gemarkung ab. Durch dichtes Dornengestrüpp, undurchdringliche Hecken und teils schon meterhohe Bäume schlugen sich die Gemeinderäte mühsam.
"Nachdem der Radweg bereits im nächsten Jahr fertig sein soll, müssen wir diesen Urwald rechts und links der Geleise schnellstens beseitigen, denn das gehört nicht zu den Arbeiten der Gleisrückbau Firma", so Bürgermeister Römmelt. Auch im Bereich des ehemaligen Bahnhofsgeländes könnten nun vielleicht die schon seit vielen Jahren bestehenden Pläne, hier Bauplätze entstehen zu lassen, verwirklicht werden.
Überlegungen müssen auch im Bereich des Fußweges, der von der Siedlung zum Kindergarten verläuft angestellt werden. Hier muss entschieden werden, wie in den Wintermonaten mit der Schneeräumung verfahren wird. Es besteht die Möglichkeit den Weg in dieser Zeit offiziell ganz zu schließen, die Begehung nur auf eigene Gefahr unter dem Hinweis zu erlauben, dass nicht geräumt und gestreut wird, oder den Weg so auszubauen, dass er zumindest mit einem kleinen Traktor mit Räumschild geräumt werden kann. Die rechtlichen Grundlagen sollen eingeholt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Noch steht eine Sanierung der Toilettenanlagen im Jugendheim an. Gemeinderat Robert Schneider schlug vor, erst noch einmal abzuwarten und die Entwicklung und den sorgsamen Umgang mit dem kürzlich renovierten Aufenthaltsraumes zu beobachten. Matthias Dorn wollte indes abgeklärt haben, ob der für die Renovierung im Haushalt eingestellte Betrag bereits ausgeschöpft ist. Wenn nicht, plädiert er dafür den Restbetrag auch dafür zu verwenden.


Interesse an Gemeindekanzlei

Auch die Zukunft der alten Gemeindekanzlei steht noch in den Sternen. Die Räume werden jedoch nicht mehr beheizt und auch das Wasser ist abgestellt. Der Holzmacherverein hatte Interesse bekundet für den ungewissen Übergang den alten Sitzungssaal für deren Treffen zu nutzen. Diese sollen nun einen schriftlichen Antrag stellen in dem sie die genauen Modalitäten darlegen, bevor eine Entscheidung fallen kann.


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