Ramsthal
Kostenaufteilung

Bei Insolvenz ist die Garantieleistung hin

Mächtig voran geht es zurzeit mit den Umbauarbeiten an der Einhard-Schule Euerdorf. Ramsthals Bürgermeister Franz Büttner (Interessengemeinschaft und Aktiver Bürgerblock) informierte seine Räte über die Kostenaufteilung des Zwei-Millionen-Projekts, die in der Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Euerdorf beschlossen wurde.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Umbaumaßnahmen an der Einhard-Volksschule in Euerdorf kommen gut voran. Auch die Gemeinde Ramsthal muss sich an den Kosten beteiligen. Foto: Gerd Schaar
Die Umbaumaßnahmen an der Einhard-Volksschule in Euerdorf kommen gut voran. Auch die Gemeinde Ramsthal muss sich an den Kosten beteiligen. Foto: Gerd Schaar
Demnach trägt Aura 17,79 Prozent (ca. 228 000 Euro), Euerdorf mit 41,26 Prozent (530 000 Euro), Ramsthal 22,95 Prozent (294 000 Euro) und Sulzthal 18 Prozent (230 000 Euro), erklärte Büttner. Hinzu kämen noch rund 770 000 Euro staatliche Förderung. In der vorgenannten Kalkulation sei der nicht förderfähige Kostenanteil von 200 000 Euro enthalten.
Bei den zurzeit niedrigen Zinsen von unter einem Prozent für die Kommunen könnten diese eine Finanzierung über Kredite problemlos abwickeln, so Büttner.
"Ja, die geplante Hackschnitzelanlage hat ihre Berechtigung", ging der Bürgermeister auf die Nachfrage von Rainer Morper (Interessengemeinschaft und Aktiver Bürgerblock) ein. Die Wartung könne über den Hausmeister oder über eine beauftragte Heizungsfirma erfolgen. Büttner will sich jetzt über Erfahrungswerte von bereits bestehenden Hackschnitzelanlagen schlau machen.

Blaulicht teuer repariert

"Das Blaulicht geht nicht ordentlich, die Elektrik hat Mängel - das dürfte an einem so neuen Feuerwehrauto nicht sein", meldete sich der Feuerwehr-Kommandant Stefan Sixt zu Wort. Versuche, diese Mängel auf dem Garantieweg zu regeln, seien an der einfachen Tatsache gescheitert, dass die Herstellerfirma Ziegler mittlerweile insolvent sei. Ein darauf hin bestellter Handwerker habe repariert und eine saftige Rechnung präsentiert. "Das ist ja kaum zu glauben", wunderten sich die Räte über 550 Euro für vier Arbeitsstunden und Anfahrtskosten in Höhe von mehr als 300 Euro".
Kommandant Sixt nahm die Gelegenheit wahr, dem Ramsthaler Gemeinderat seine jährliche Bedarfsliste für die Feuerwehrausrüstung vorzulegen, Helme, Spezialhandschuhe, Schutzanzüge, Lampen und Ersatzteile zur Atemschutztechnik für rund 2000 Euro.
"Wir müssen sensibel bleiben", nahm Büttner zu einem Schreiben von Anwohner Matthias Möldner Stellung, das auch einige seiner Nachbarn unterschrieben hatten. Letzterer hatte zum Thema Straßenbau an der KG 4 und der diesbezüglichen Info-Veranstaltung geäußert: "Wir Anwohner sind eh schon gestresst durch den Autoverkehr". Da habe auch der Vertreter des Landratsamtes Bad Kissingen, Jürgen Dobler, ihn mit dem vorgeschlagenen Geschwindigkeitstrichter am Ortseingang nicht überzeugen können. "Und parkende Autos reichen auch nicht zur Verkehrsberuhigung", so Möldner in seinem Schreiben.
Arbeiten für Wasser und Kanal im Bereich des Gewerbegebietes Reichlersweg sollen von der Firma Hell durchgeführt werden, stimmten die Räte einhellig dem Auftrag in Höhe von rund 56 000 Euro zu. Ferner sei ein Regenrückhaltebecken dort geplant, wies Büttner darauf hin, dass demnächst weitere Auftragsvergaben fällig sind.
Grünes Licht gab es für einen Basisvertrag mit dem Landkreis Bad Kissingen, der die Straßenbenutzung für Versorgungsleitungen gestattet. Zustimmung erhielt das neue Baugebiet "Im Sonnengrund" der Nachbargemeinde Poppenhausen. Die Räte befürworteten auch die Nutzungsänderung eines Betriebsraumes der Winzer Ralf und Gerald Baldauf als Zubereitungsküche. Einverstanden waren die Räte mit einer Doppelgarage am Wohnhaus von Nadine Wahler

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren