Bad Kissingen
Baumaßnahme

Bauen für den Biber

Im Klaushof in Bad Kissingen beginnt noch im Herbst ein ehrgeiziges Projekt. Die Eröffnung des neuen Geheges ist etwa in einem Jahr geplant.
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Nahaufnahme: Die Besucher des Wildparks Klaushof in Bad Kissingen werden Biber in einem eigens für sie geplanten Gehege aus nächster Nähe beobachten können. Foto: Felix Heyder/dpa
Nahaufnahme: Die Besucher des Wildparks Klaushof in Bad Kissingen werden Biber in einem eigens für sie geplanten Gehege aus nächster Nähe beobachten können. Foto: Felix Heyder/dpa
Für eine Nachricht über Biber ist ein Bauausschuss wahrscheinlich das artgerechteste politische Gremium, das man sich denken kann. Im Leben der Tiere dreht sich ja auch viel ums Bauen. Für die jüngste Nachricht über das im Wildpark Klaushof geplante Bibergehege gilt das ganz besonders. Denn die Baugenehmigung für das Projekt ist erteilt.
Noch im Herbst soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Die Einweihung des Geheges soll dann ein Jahr später erfolgen. Das berichtete die städtische Bauverwaltung in der Sitzung.
Wie die Verwaltung dem Ausschuss vortrug, entsteht im Wildpark "eine facettenreiche und artgerechte Präsentation der bedrohten Tierart Biber". Diese werde die Attraktivität des Wildparks weiter steigern. Pädagogisch begleitet werde das Projekt von der Universität Würzburg.
Besonders attraktiv aus Sicht der Stadt ist, dass sie an den beträchtlichen Kosten gar nicht direkt beteiligt ist. Rund 460 000 Euro sollen für das ehrgeizige Projekt investiert werden. Die wesentlichen Mittel dafür kommen vom Bayerischen Naturschutzfonds.

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