Bad Kissingen

Baggern für zehn Kastenlinden am Rosengarten

Die Gartenarbeiten am Rosengarten gehen zu Ende: 3500 Rosenstöcke werden gesetzt, außerdem schließen zehn Kastenlinden die Lücke an der Ludwigstraße.
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Acht neue Kastenlinden werden an der Ludwigstraße gepflanzt. Foto: Benedikt Borst
Acht neue Kastenlinden werden an der Ludwigstraße gepflanzt. Foto: Benedikt Borst
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Während der Testbetrieb am Springbrunnen noch eine Weile andauert, neigen sich die gärtnerischen Arbeiten am Großprojekt Rosengarten dem Ende zu. Zwischen Brunnen und Ludwigsbrücke werden derzeit rund 3500 Rosenstöcke in die letzten freien Beete gesetzt. Oben an der Straße schließen acht neue Kastenlinden, also Bäume mit kastenförmiger Krone, wieder die bei den Sanierungsarbeiten entstandene Baumlücke.
Zwei umgepflanzte Linden kehren an ihren alten Platz zurück. "Die Bäume sind jetzt noch etwas kleiner, als die nebenan. Im Lauf der Zeit ziehen wir sie auf dieselbe Kronenhöhe", sagt Peter Borst vom Servicebetrieb der Stadt.

Am Donnerstag wurden die neuen Bäume geliefert und die Pflanzarbeiten vorbereitet. Die Pflanzstreifen, die bislang locker aufgefüllt waren, wurden erneut aufgebaggert. In die Löcher kommen spezielle Baumsubstrate sowie Drainagerohre, um eine zu starke Verdichtung des Bodens und damit Wurzelschäden zu verhindern. Die Bäume werden mit einer Stahlkonstruktion im Boden verankert. "Die Bäume brauchen am Anfang eine Stütze und Baumpfähle wollen wir hier von der Optik nicht", erklärt Borst. Die Pflanzarbeiten werden in den nächsten Tagen abgeschlossen.

Auch in der Bismarckstraße, gegenüber vom Rosengarten sind noch Bäume zu ersetzen. Am Hotel Wyndham Garden wurden vor einem Jahr die bestehenden Linden aus Sicherheitsgründen gefällt. Noch diesen Monat sollen dort 18 neue, aber etwas kleinere Kastenlinden wie am Schweizerhaus Steg und entlang der Ludwigstraße gepflanzt werden. "Die Bäume sind bereits bestellt", sagt Borst. Es entstehe dadurch ein einheitliches Bild rund um das Carré Rosengarten. Während die Bäume an der Ludwigstraße (Kosten: 20 000 Euro) noch zur Rosengartensanierung gehören und von der Regierung mit rund 60 Prozent bezuschusst werden, trägt die Stadt die Kosten in der Bismarckstraße von rund 7000 Euro. Hinzu kommen noch Personal- und Materialkosten für den Servicebetrieb.

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