Bad Kissingen
Stadtrat

Ausschuss fragt bei Kissinger Dauerthemen nach

Der Bauauschuss des Bad Kissinger Stadtrates sprach in seiner jüngsten Sitzung Themen wie Altes Rathaus, Rosengarten und Treppe zur Salinenstraße an.
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Der Springbrunnen im Rosengarten Foto: Sebastian Elsässer
Der Springbrunnen im Rosengarten Foto: Sebastian Elsässer
Mit einer Portion Galgenhumor nahm Bürgermeister Anton Schick (DBK) die Nachricht der Verwaltung auf, dass im Alten Rathaus heuer nichts mehr passiert: "Dann kann man sich ja schon mal über eine Adventsausstellung Gedanken machen", sagte er mit Hinweis auf die Künstler-Ausstellung, die eigentlich bereits im Juli enden sollte. Für den Sommer war der Umbau zur Vinothek vorgesehen.
Auf Nachfrage aus dem Bauausschuss teilte die Verwaltung nun mit, dass ein Förderbescheid frühestens nach Neujahr möglich sei und auch kein vorzeitiger Baubeginn genehmigt werde.


"Besser kommunizieren"

Angesprochen wurde auch der Rosengarten: "Ich möchte dringend darum bitten, dass man die Zeiten besser kommuniziert", forderte SPD-Stadtrat Bernd Czelustek, und: "Nur per Facebook ist mir zu wenig." Der Brunnen sei sehr schön, umso wichtiger sei, dass Einheimische und Besucher die Wasserspiele auch anschauen können.
Bereits fertig sein sollte die Treppe zwischen Salinen- und Friedrich-List-Straße. Thomas Hornung von der Tiefbauabteilung hat bei der beauftragten Firma nachgefragt und die Verzögerung angemahnt: "Die Fertigstellung war bis Anfang September vorgesehen", stellte er klar. Die Sanierung der Treppe soll nun im Oktober beginnen und noch heuer fertig werden.
Verzögerungen gibt es auch bei der energetischen Sanierung des Kindergartens Poppenroth: Im Förderbescheid wurde gefordert, dass die Arbeiten an dem historischen Gebäude mit dem Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt werden. Grundsätzliche spreche nichts dagegen, berichtete nun Bauamtsleiter Jan Voll, vor allem Dämmputz, neue Fenster und die neue Haustechnik seien möglich. Allerdings müsse ein Energieberater eingeschaltet werden, die Bausubstanz erkundet und Material über das Gebäude in Archiven gesichtet werden.


Weiterer Gehweg gesperrt

Nachfragen gab es im Bauausschuss zu laufenden Arbeiten am Embach bei Albertshausen sowie zu den Biberstaudämmen zwischen Reiterswiesen und Arnshausen. Zudem verlangten die Stadträte eine Information dazu, wie es mit der Absperrung vor dem ehemaligen "Vier Jahreszeiten" weitergehen soll. Die Befürchtung wurde laut, dass dort der Gehweg auf Dauer nicht mehr nutzbar wird ähnlich wie vor dem "Apolant".


Kanäle werden saniert

In Auftrag gab der Ausschuss den zweiten und letzten Teil der Kanalsanierung im Terrassenschwimmbad. Für 118 653 Euro erhielt die Firma "Kanal Türpe" den Zuschlag, die Kanäle auf dem Grundstück von innen zu sanieren. Die Leitung von der Grundstücksgrenze zur Würzburger Straße wurde bereits ertüchtigt.

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