Burkardroth

Ans Aufhören denkt der Burkardrother Mediziner noch nicht

Die Meldung, dass in Burkardroth ab dem 31. Dezember 2013, kein Allgemeinmediziner mehr praktiziere (Artikel "Chance auf Hausärzte?" vom 24. April), sorgte bei Dr. Wolfgang Dachrodt für Verärgerung und bei seinen Patienten für Irritationen.
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Symbolfoto: Marijan Murat/dpa
Symbolfoto: Marijan Murat/dpa
In einer Erklärung des Landtagsabgeordneten Günther Felbinger (Freie Wähler) war davon die Rede gewesen, dass bis Ende 2013 die letzte verbliebene Hausarztpraxis im Ort schließe. Für Dachrodt ist ein Ende seiner Praxis aber nicht in Sicht: "Ich mache so lange weiter, bis es nicht mehr geht.

Wolfgang Dachrodt betreibt seine Praxis seit 35 Jahren.
"Mir macht mein Beruf viel Spaß, und ich bin froh, dass mir die Patienten seit 35 Jahren die Treue halten", sagt der Facharzt für Allgemeinmedizin. Vier Angestellte unterstützen ihn dabei. Die Führungskraft unter ihnen ist schon seit 16 Jahren im Team.

Neue Patienten aufzunehmen ist für Wolfgang Dachrodt allerdings nach eigenem Bekunden nicht mehr möglich. Schon jetzt gibt es für ihn viel zu tun. "Ich möchte ein guter Arzt sein, immer ansprechbar, und ich möchte Zeit haben für meine Patienten", immerhin 1800 sind es aktuell.

Gute Unterstützung

Die Nachricht, dass für Premich eine neue Allgemeinmedizinerin vorgestellt werden konnte (wir berichteten), nimmt er positiv auf: "Ich bin froh, dass eine neue Kollegin gefunden wurde." Dies sei eine Unterstützung für die in der Region bereits praktizierenden Mediziner.
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