Machtilshausen
Wechsel

Am Ende wurde "abgerechnet" und viel gedankt

Bei der Jahresversammlung der Caritasvereinigung St. Rochus in Machtilshausen zog der scheidende Vorsitzende Holger Kleinhenz Bilanz.
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Die bisherige Vorstandschaft (v. l.): Kerstin Wolf, Fabian Kittner, Julia Kober, Holger Kleinhenz.  Foto: privat
Die bisherige Vorstandschaft (v. l.): Kerstin Wolf, Fabian Kittner, Julia Kober, Holger Kleinhenz. Foto: privat
Sehr emotional ging es auf der Jahreshauptversammlung der Caritasvereinigung St. Rochus in Machtilshausen zu, bei der die Wahl einer neuen Vorstandschaft im Fokus stand. Mit dem Satz "Am Ende wird immer abgerechnet", ergriff Team-Mitarbeiterin Cordula Altmann das Wort, um im Namen des gesamten Teams mit der scheidenden Vorstandschaft um Holger Kleinhenz "abzurechnen". Sie ließ die 1093 Tage Amtszeit noch einmal Revue passieren und stellte fest, dass sich in dieser Zeit einiges in der
Kinderoase positiv verändert habe. Auch die Sicherheit in der Einrichtung wurde mit der Installation von Rauchmeldern und vor allem mit dem Anbau der Fluchttreppe optimiert.


Mit Herzblut dabei

All dies und die Tatsache, dass die Vorstandschaft immer hinter dem pädagogischen Team stand, mit Herzblut dabei war und die Zusammenarbeit hervorragend funktionierte, veranlasste das Team, der scheidenden Vorstandschaft Kerstin Wolf (Kassier) und Julia Kober (Schriftführerin), sowie Fabian Kittner (stellvertrender Vorstand) und Holger Kleinhenz (Vorsitzender) die "Oasen-Goldmedaille" zu verleihen. Sowohl die Räumlichkeiten, als auch der Spielplatz befinden sich in einem Top-Zustand, berichtete der scheidende Vorsitzende Holger Kleinhenz. Deshalb wurden im vergangenen Jahr lediglich einige Spielsachen erneuert. Er erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen, die die Oase organisiert hatte oder an denen sie beteiligt war, und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den Vorstandskollegen. Kleinhenz verwies noch einmal auf die aktuelle Homepage der Einrichtung sowie auf die im Frühjahr erschienene Infobroschüre der Marktgemeinde, in der sich alle drei Einrichtungen präsentieren konnten. Er erläuterte die Notwendigkeit von engagierten Eltern, da viele Veranstaltungen nur dann durchgeführt werden können, wenn sich ausreichend Eltern bereit erklären, zu helfen. Hier sieht er aktuell Verbesserungspotential.
Die Hauptaufgaben im zurückliegenden Kindergartenjahr bestanden zum einen in der ständigen Anpassung der Personalstunden an die Buchungsstunden, zum anderen in der Suche nach Nachfolgern in der Vorstandschaft. Während sich letzteres erfreulicherweise relativ einfach gestaltete, war das Thema Personalstunden schwierig. Man sei froh, dennoch immer wieder Lösungen gefunden zu haben, die es ermöglichten, sowohl Öffnungszeiten, als auch die Qualität der Einrichtung zu erhalten, so Kleinhenz. Er lobte die Bereitschaft von Heike Zänglein, die zwischenzeitlich vakante Leitungsstelle zu besetzen. Aktuell biete man sogar einer SPS-Praktikantin sowie zwei Praktikantinnen aus dem Bereich Kinderpflege die Möglichkeit, sich in der Kinderoase auf ihren Beruf vorzubereiten.


Gute Basis geschaffen

Als Fazit hielt Vorstand Holger Kleinhenz fest, dass die Kinderoase keinen Vergleich mit anderen Einrichtungen zu scheuen brauche. Der Trend bei den Kinderzahlen ist leicht positiv, so dass sich hieraus, zusammen mit der getroffenen Vereinbarung mit der Gemeinde, neue Möglichkeiten für die Personalsituation ergeben. Für die Nachfolger sei eine gute Basis geschaffen worden.
Nachdem sich bereits im Vorfeld eine potentielle neue Vorstandschaft formiert hatte, war die Wahl von Peter Sattes zum Vorsitzenden, Sabrina Zier (stellvertretende Vorsitzende), Karin Warmuth (Kassier) und Katja Maschmeyer (Schriftführerin) nur noch ein kurzer, formeller Akt. Fabian Kittner und Holger Kleinhenz runden die Vorstandschaft als Beisitzer ab. Neue Kassenprüfer sind Roger Paulik und Kerstin Wolf. red





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