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Bad Kissingen
Kreistag

1,8 Millionen Euro mehr für den Straßenbau

Der Landkreis Bad Kissingen will dieses Jahr mehr Geld für den Straßenbau ausgeben. 6,1 Millionen Euro sind im Teilhaushalt des Wirtschafts- und Umweltausschusses vorgesehen.
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Foto: Archiv
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Der Landkreis will dieses Jahr mehr Geld für Straßen ausgeben. Das teilte Kämmerer Christian Metz dem Wirtschafts- und Umweltausschuss des Kreistages in dessen jüngster Sitzung mit. "Für die Kreisstraßen inklusive der Radwege ergibt sich eine Investitionssumme von 6 189 500 Euro", berichtete er. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als noch im Vorjahr.


Als größte Maßnahmen sind dabei der Ausbau der Kreisstraße 27 von Modlos nach Detter sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrt Fuchsstadt vorgesehen. Die Kosten liegen für beide Vorhaben bei rund 3,7 Millionen Euro.
Außerdem wird der Bauhof in Oerlenbach mit einer größeren Summe (etwa 80 000 Euro) bedacht. "Dort muss dringend etwas gemacht werden", sagte Metz. Dort sollen 13 Hallentore erneuert und ein altes Öllager umgebaut werden. Generell sind für Neuanschaffungen im Bereich der Bauhöfe, also etwa für einen Schneepflug und für ein Mähgerät, weitere 163 000 Euro vorgesehen.

Weniger Zuschüsse

Dass der Landkreis verstärkt in den Straßenbau investiert und gleichzeitig aber weniger Zuschüsse vom Freistaat zugewiesen bekommt, schlägt im Teilhaushalt des Wirtschafts- und Umweltausschuss negativ zu Buche. Insgesamt stehen dieses Jahr Einnahmen in Höhe von 3,1 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von 9,3 Millionen Euro gegenüber.

Da hilft es auch nicht, dass der Landkreis weniger Geld für den Straßenunterhalt ausgeben muss. Für die Instandhaltung von Brücken sind beispielsweise 106 000 Euro weniger als im Vorjahr eingeplant. Das liegt vor allem an der Bahnbrücke in der Berlinerstraße in Hammelburg, die letztes Jahr saniert wurde.

Wesentliche Änderungen zum Vorjahr ergeben sich im Teilhaushalt wie folgt: Die ÖPNV-Offensive für Senioren und Schüler kostet den Landkreis rund 50 000 Euro zusätzlich. Ebenso hohe Mittel sind für die juristische Beratung gegen die geplante Südlink Stromtrasse vorgesehen.

Im Bereich Umwelt schlägt sich zum ersten Mal das Naturschutzprojekt Life Main Muschelkalk nieder (Kosten: 130 000 Euro), zudem wird für den Naturpark Bayerische Rhön ein selbstfahrendes Mähgerät (119 500 Euro) angeschafft. Metz: "Wenn es im Naturpark nicht gebraucht wird, kann es auch zum Ausmähen des Straßenbanketts benutzt werden, damit es keinen Leerlauf gibt."

Ohne Diskussion und einstimmig empfiehlt der Wirtschafts- und Umweltausschuss, den Teilhaushalt wie er ist in den aktuellen Kreishaushalt aufzunehmen.

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