Die Suche nach einem mythischen Ort im Vorspessart im Kreis Aschaffenburg in Unterfranken endete für einen Vater und drei Kindern mit einer Rettungsaktion der Polizei.

Der nicht alltäglicher Notruf ereilte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken am Samstagabend gegen 23 Uhr aus dem Bereich der Teufelsmühle. Das berichten die Beamten am Sonntag.

Wie sich einige Zeit später herausstellte, hatte sich ein 50-jähriger Familienvater aus dem Landkreis Miltenberg zusammen mit seiner Tochter und zwei ihrer Freunde in den Kahlgrund aufgemacht, um dem sagenumwobenen Mythos der Teufelsmühle auf den Grund zu gehen, nämlich im gleichnamigen Teufelsgrund.

Die Familie hatte bei einem Fernsehbericht von dem gruseligen Ort erfahren, um den sich noch heute zahlreiche Sagen ranken. Der Vater wollte mit den jungen Leuten die Mühle besuchen - trotz fehlender Ortskenntnis.

Hierbei führte die Fahrt durch den tiefsten Wald und aufgeweichten Boden. Letztendlich fuhr sich das Auto an einem Hang etwa 15 Zentimeter tief im Matsch fest.



Nachdem die nunmehr Hilfesuchenden geortet werden konnten, kamen die Alzenauer Polizisten kurze Zeit später mit einem geländegängigen Allradfahrzeug vorbei, sammelten die "Gestrandeten" ein und brachten diese zur Dienststelle.

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Vor dort aus konnten alle ihre Heimreise mit dem Taxi antreten. Bei der Bergung des Wagens konnte jedoch auch die Polizei nicht weiterhelfen, diese muss die kommenden Tage mit einem Traktor erfolgen.

Ihren Bericht beendet die Polizei nachdenklich mit folgenden Worten: "Ob es sich hierbei nun auch um einen der typischen Unglücksfälle im Zusammenhang mit den Sagen der Mühle handelt, der Teufel hier gar sein Spiel trieb oder das Ganze einfach nur dem Wettergott der letzten Tage geschuldet ist, liegt gänzlich im Auge des Betrachters." dvd

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