Laden...
Waldaschaff
Sekundenschlaf

Aschaffenburg: Mann schläft bei Überholmanöver ein und rast in Lkw

Am Dienstagmittag ist es in Unterfranken zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und Lkw gekommen. Der Autofahrer gab an, während des Überholvorgangs eingeschlafen zu sein.
Artikel drucken Artikel einbetten
In Unterfranken hat ein Auto einen Sattelschlepper gerammt. Unfallursache war ein Sekundenschlaf. Symbolfoto: hercher /Adobe Stock
In Unterfranken hat ein Auto einen Sattelschlepper gerammt. Unfallursache war ein Sekundenschlaf. Symbolfoto: hercher /Adobe Stock

Als sich die Polizisten der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach am Dienstagmittag (25. Februar 2020) auf den Weg machten, um einen Feuerlöscher auf der Autobahn A3 nahe Waldaschaff aus dem Weg zu räumen, konnten die Beamten noch nicht ahnen, was eigentlich am Straßenrand auf sie warten sollte.

Anstelle eines Feuerlöschers entdeckten die Streifenpolizisten einen Sattelzug und einen Auto, welche demoliert auf dem Standstreifen warteten.

Unfall bei Aschaffenburg: Fahrer schläft bei Überholmanöver ein

Bei der Unfallaufnahme erklärte der 23-jährige Fahrer des Autos gegenüber der Polizei, dass er wohl beim Überholen des Sattelzugs eingeschlafen sein musste und dabei nach rechts abdriftete. So sei es zum Zusammenstoß mit der Sattelzugmaschine gekommen, bei dem sich der Notfall-Feuerlöscher des Lkws aus seiner Verankerung löste und auf die Fahrbahn flog. Das berichtet die Polizei.

Im Auto des 23-Jährigen lösten sich daraufhin die Seitenairbags und die Beifahrertüre wurde teilweise herausgerissen. Der Sattelschlepper wurde nur auf der hinteren linken Seite leicht beschädigt. Laut Polizeibericht wird der entstandene Gesamtschaden auf 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrer blieben unverletzt, allerdings muss sich der VW-Fahrer auf eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefasst machen.