Aschaffenburg
Großfahndung

Juwelier-Überfall in Aschaffenburg: Die neuesten Erkenntnisse zum Fluchtweg der Täter

Sechs Unbekannte haben am Montag ein Juweliergeschäft in Aschaffenburg überfallen. Die Polizei fahndet mit Fotos. Jetzt hat sie den Fluchtweg rekonstruiert.
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Am Montagvormittag haben sechs Unbekannte ein Juweliergeschäft in der Fußgängerzone von Aschaffenburg überfallen. Die Täter sind auf Flucht und bewaffnet. Die Polizei hat jetzt den Fluchtweg der Täter quer durch Aschaffenburg rekonstruiert. Foto: Polizeipräsidium Unterfranken
Am Montagvormittag haben sechs Unbekannte ein Juweliergeschäft in der Fußgängerzone von Aschaffenburg überfallen. Die Täter sind auf Flucht und bewaffnet. Die Polizei hat jetzt den Fluchtweg der Täter quer durch Aschaffenburg rekonstruiert. Foto: Polizeipräsidium Unterfranken
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Überfall in Aschaffenburg: Sechs Unbekannte haben am Montag ein Juweliergeschäft in Aschaffenburg überfallen und sind zunächst zu Fuß in verschiedene Richtungen geflüchtet . Die Polizei bittet um Hinweise über Notruf 110. Jetzt hat die Polizei die neuesten Erkenntnisse zum Fluchtweg der Täter quer durch Aschaffenburg veröffentlicht.

Aktualisierung, 13.03.2018, 14:20 Uhr: Nach dem Raub auf ein Juweliergeschäft in der Innenstadt am Montagvormittag laufen die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiter auf Hochtouren. Auch Dank der Hinweise von Zeugen konnte ein Teil des Fluchtweges rekonstruiert werden.


Überfall auf Juwelier: Die Täter türmten zu Fuß

Wie bereits berichtet, hatten mehrere Täter kurz vor 10.30 Uhr das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten. Die Täter bedrohten die Angestellten, versprühten Reizgas und raubten Schmuck aus den Auslagen. In der Folge türmten die Täter zunächst zu Fuß mit ihrer Beute. Zumindest eine Angestellte wurde leicht verletzt.


Aschaffenburg: Das ist der Fluchtweg der Täter

Im Rahmen einer Großfahndung hatte die Aschaffenburger Polizei bis in die Nachmittagsstunden nach den Männern gefahndet. Auch Fotos wurden veröffentlicht. Die Täter befinden sich jedoch weiterhin auf der Flucht. Anhand von Spuren und Zeugenangaben konnte zwischenzeitlich der Fluchtweg der Täter rekonstruiert werden. Dieser führt vom Tatort in der Herstallstraße aus über die Badergasse, Sandgasse, Erbsengasse, dann die Wermbachstraße passierend weiter in Richtung Altstadtfriedhof (Bereich hinter dem Löhergrabenparkhaus), runter ins Fischerviertel mit der Fischer- und Maingasse und schließlich dem Mainradweg entlang bis zum Perth Inch.

Die Täter legten diesen Weg zumindest zum Teil auch mit Fahrrädern zurück. Ob es vom Perth Inch dann weiter am Main entlang z.B. bis zum Schlotfegergrund ging, ist unklar, aber möglich. Irgendwo in diesem Bereich könnten die Täter dann vom Rad auf einen Fluchtwagen umgestiegen sein.

Die Ermittler bitten jetzt erneut um Hinweise von Zeugen, denen die Täter auf dem Rad oder zu Fuß im Bereich des oben genannten Fluchtwegs aufgefallen sind. Von großer Bedeutung wären Beobachtungen zum Umstieg der Täter auf einen Pkw. Anrufe bitte an die Kripo Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-1732.

Aktualisierung, 13.03.2018: Bereits im März 2017 gab es einen ähnlichen gelagerten Fall in Aschaffenburg. Auch damals griffen mehrere Täter mit Reizgas einen Juwelier an, auch damals trugen sie auffällige Outfits. Auch die Bilder der Täter weisen eine gewisse Ähnlichkeit auf. Auf Nachfrage möchte die Polizei sich aber noch nicht dazu äußern, ob sie hinter den Überfällen die selben Täter vermutet.



Aktualisierung der Polizei um 14:05 Uhr: Aktuellen Erkenntnissen nach handelt es sich nicht wie zunächst angenommen um drei, sondern um sechs Täter. Die Polizei veröffentlichte drei weitere Fotos. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Fahndungsmaßnahmen vor Ort wurden beendet. Zur Beute können derzeit noch keine genauen Angaben gemacht werden. Dem Sachstand nach dürften unter anderem Uhren gestohlen worden sein.

Aktualisierung der Polizei um 11:52 Uhr: Nach aktuellem Stand handelte es sich um drei Täter, die wohl zunächst zu Fuß und dann mit Fahrrädern geflüchtet sind.

Besonders auffallend sind die Schuhe der Geflüchteten:
- einer trug auffallend hellblaue Turnschuhe mit weißen Sohlen, Baseballcap, schwarze Handschuhe, auffällig weißes Oberteil im Bauchbereich mit dunkel abgesetzten Ärmeln
- der zweite dunkelblaue Nike Turnschuhe mit weißer Sohle
- der dritte Täter weiße Schuhe und einen weißen Trenchcoat mit grauem Schal


Das ist passiert: Kurz vor 10.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf einer Passantin ein. Dem Sachstand nach hatten mehrere Täter den Juwelier in der Herstallstraße auf Höhe Badergasse überfallen und wohl auch Reizgas versprüht. Über die Beute liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Derzeit läuft eine Großfahndung der Aschaffenburger Polizei im Innenstadtbereich.


Die Täter werden wie folgt beschrieben:

1. Mann: Ca. 35 Jahre alt, 185 bis 190 Zentimeter groß, dunkle Haare mit Seitenscheitel, weißer Trenchcoat, Schal, gelbe Sonnenbrille, weiße Hose, weiße Schuhe

2. Mann: Ca. 25 Jahre alt, Bekleidet mit grüner Mütze, weiße Jacke mit grau abgesetzten Ärmeln, hellblaue Jogginghose, auffällig blaue Turnschuhe

Wer die Täter auf der Flucht - vermutlich in Richtung Freihofsplatz - gesehen hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich sofort über Notruf 110 zu melden.

Ein wichtiger Hinweis der Polizei: Die Täter sind bewaffnet! Bitte nicht selbst einschreiten, sondern sofort die Polizei über 110 verständigen!


Die Polizei informiert auf Twitter über die neuesten Erkenntnisse:

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