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Haibach
Raubüberfall

Mann bedroht Angestellte mit Maschinenpistole - Frau wird zur Heldin in fränkischer Spielothek

In Unterfranken hat ein maskierter Mann eine Spielothek überfallen. Er forderte Bargeld. Eine 54-Jährige wurde schließlich zur Heldin.
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In Unterfranken hat sich am Wochenende ein bewaffneter Raubüberfall ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock
In Unterfranken hat sich am Wochenende ein bewaffneter Raubüberfall ereignet. Symbolfoto: Adobe Stock

Im unterfränkischen Haibach (Kreis Aschaffenburg) hat ein 36-Jähriger am Sonntagabend (8. März 2020) versucht eine Spielothek überfallen.

Laut Angaben der Polizei war er dabei bewaffnet. Unter vorgehaltener Waffe bedrohte er eine Angestellte und forderte Geld. Die Polizei konnte ihn schließlich festnehmen.

Raubüberfall in Haibach: Was war passiert?

Der 36-Jährige betrat die Spielothek gegen 19.05 Uhr. Informationen der Polizei zufolge trug er eine "Paintball Maschinenpistole" bei sich, die "täuschend echt" aussah. Zudem war er maskiert. Mit vorgehaltener Waffe forderte er von einer Angestellten Bargeld. Die Frau flüchtete daraufhin in den Gastrobereich der Spielhalle.

Der Mann folgte ihr und versuchte dort eine Kasse mitzunehmen. Ein weiblicher Gast verhinderte jedoch die Flucht des 36-Jährigen. Die 54-Jährige stieß den Mann zu Boden und hielt ihn fest, bis die alarmierte Polizei eintraf.

Er wurde durch die Beamten festgenommen. Der stark betrunkene 36-Jährige sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt (JVA), da er am Montag (9. März 2020) einem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Der Richter erließ einen Haftbefehl wegen "versuchter räuberischer Erpressung".

Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und die Kriminalpolizei ermitteln nun in diesem Fall.

Die Polizei bedankte sich bei der 54-Jährigen, die den Täter in der Spielhalle festhielt. Allerdings warnen die Beamten davor, sich in Gefahr zu begeben: "Oberste Priorität muss jedoch jederzeit Ihre eigene Sicherheit sein", heißt es von Seiten der Polizei. Im Zweifelsfall empfehlen die Beamten immer den Notruf "110" zu wählen.

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