Stockstadt am Main
Todesfall

Nach Betriebsunfall im Kreis Aschaffenburg: Arbeiter stirbt Wochen später im Krankenhaus

Mitte September ist es in Stockstadt am Main zu einem Betriebsunfall gekommen. Ein 39-Jähriger ist jetzt an den Folgen seiner Verletzungen gestorben.
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Nach Betriebsunfall im Kreis Aschaffenburg: Arbeiter stirbt Wochen später im Krankenhaus. Symbolbild: Nicolas Armer/dpa
Nach Betriebsunfall im Kreis Aschaffenburg: Arbeiter stirbt Wochen später im Krankenhaus. Symbolbild: Nicolas Armer/dpa
Nachdem ein Arbeiter einer Papierfabrik bei einem Unfall Mitte September lebensgefährliche Brandwunden erlitten hatte, ist der 39-Jährige nun verstorben. Er erlag am Wochenende in einer Klinik seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilt. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg zur Ursache des Unfalls sind noch nicht abgeschlossen.

Wie bereits berichtet, war es am 18. September in der Papierfabrik in der Obernburger Straße zu einem schweren Betriebsunfall gekommen. Ein 39-Jähriger hatte ein Silo geöffnet und war anschließend in Kontakt mit heißem Zellstoff-Wassergemisch gekommen. Ein Großteil seines Körpers war hierbei verbrüht worden und der Mann hatte hierdurch lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Am Sonntag war der 39-Jährige schließlich an seinen schweren Verletzungen verstorben.

Die Kripo Aschaffenburg hatte gemeinsam mit dem Gewerbeaufsichtsamt und der Berufsgenossenschaft Untersuchungen durchgeführt. Dabei kristallisierte sich heraus, dass interne Abläufe fehl gelaufen sind und es deshalb der aktuellen Sachlage nach ohne Eigen- oder Fremdverschulden zu dem schweren Unfall gekommen war. Ein strafbares Verhalten eines Beteiligten liegt nach derzeitigem Stand der Ermittlungen nicht vor.


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