Aschaffenburg
Kontrolle

Massiver Widerstand auf der A3: Lkw-Fahrer prügelt Polizisten dienstunfähig

Ein polnischer Lkw-Fahrer hat auf der A3 bei Aschaffenburg massiven Widerstand gegen eine Verkehrskontrolle geleistet. Er verletzte zwei Polizisten derart, dass diese den Dienst abbrechen mussten.
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Ein polnischer Lkw-Fahrer hat auf der A3 bei Aschaffenburg massiven Widerstand gegen eine Verkehrskontrolle geleistet. Er verletzte zwei Polizisten derart, dass diese den Dienst abbrechen mussten. Symbolfoto: Jörn Pollex/dpa
Ein polnischer Lkw-Fahrer hat auf der A3 bei Aschaffenburg massiven Widerstand gegen eine Verkehrskontrolle geleistet. Er verletzte zwei Polizisten derart, dass diese den Dienst abbrechen mussten. Symbolfoto: Jörn Pollex/dpa

Am Samstagmorgen stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach im Verlauf einer Verkehrskontrolle Ungereimtheiten bei einem polnischen Lkw-Fahrer fest, der sich im Anschluss heftig gegen die Maßnahmen der Polizisten wehrte. Hierbei wurden die Beamten und der Lkw-Fahrer verletzt.


A3-Rastplatz Strietwald Nord: Mehrere Verstöße festgestellt


Gegen 8:30 Uhr unterzogen Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach einen polnischen Lkw-Fahrer auf dem Rastplatz Strietwald Nord an der A3 einer Verkehrskontrolle. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass der polnische Staatsbürger unter anderem gegen das Sonntagsfahrverbot für Lkw verstieß und die Fahrerkarte eines Kollegen ins Kontrollgerät eingelegt hatte.

 


Widerstand: Lkw-Fahrer schlägt Polizisten


Der 55-Jährige, der nun nach seiner persönlichen Fahrerkarte durchsucht werden sollte, wehrte sich massiv gegen die Maßnahmen der Streifenbesatzung und schlug nach den Beamten, die den Mann nur schwer unter Kontrolle bekamen. Sie erlitten durch die Tätlichkeiten des Polen Prellungen und teils stark blutende Schürfwunden. Der Lkw-Fahrer brach sich im Verlauf seiner Widerstandshandlungen eine Rippe. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Beamten wurden vor Ort medizinisch versorgt, mussten den Dienst anschließend allerdings abbrechen.

Den 55-jährigen Lkw-Fahrer erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

 

 

 



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