Aschaffenburg
Brand

Unterfranken: Explosive Ladung - Ersthelfer retten Fahrer aus brennendem Sprinter - schwer verletzt

Im Führerhaus eines Mercedes Sprinter ist ein Feuer ausgebrochen. Der Fahrer wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
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Aus ungeklärter Ursache ist im Führerhaus des Mercedes Sprinter ein Feuer ausgebrochen. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Foto: Marcus Führer/dpa
Aus ungeklärter Ursache ist im Führerhaus des Mercedes Sprinter ein Feuer ausgebrochen. Der Fahrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Foto: Marcus Führer/dpa
Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Donnerstagvormittag in einem Mercedes-Transporter ein Feuer ausgebrochen. Der Fahrer des Sprinters zog sich schwere Brandverletzungen zu. Der Unfalldienst der Aschaffenburger Polizei hat die ersten Ermittlungen übernommen.


Ein 55-Jähriger aus dem Landkreis Kitzingen war mit dem Sprinter auf der Staatsstraße von Haibach in Richtung Bessenbach unterwegs. Kurz vor 11.00 Uhr wurden Zeugen auf den mit 300 Litern Flüssigsauerstoff beladenen Transporter aufmerksam, der offenbar in Schlangenlinien fuhr und am Ortsausgang von Haibach zum Stehen kam. Sie bemerkten, dass es im Fahrzeuginnenraum brannte.


Brennend aus dem Fahrzeug gezogen

Die Ersthelfer zogen den Sprinter-Fahrer, auf dessen Kleidung die Flammen bereits übergegriffen hatten, sofort aus dem Fahrzeug. Sie löschten ihn mit einer Jacke ab und übergaben ihn dem Rettungsdienst, der kurze Zeit später vor Ort eintraf. Nach einer Erstversorgung wurde der schwer verletzte 55-Jährige mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Feuerwehren aus Aschaffenburg, Haibach, Stockstadt und Bessenbach waren mit ca. 70 Einsatzkräften rasch vor Ort. Sie hatten den Brand schnell unter Kontrolle, so dass ein Übergreifen der Flammen auf die Ladung verhindert werden konnte. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Bereich liegen.


Brandursache noch unklar

Wie der Sprinter in Brand geraten ist, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, in die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger mit eingebunden ist. Die Würzburger Straße war für die Dauer des Einsatzes bis etwa 12.45 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.


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