Dettingen am Main
Tödlicher Badesee-Unfall

Tödlicher Badeunfall - 26-Jähriger ertrinkt in fränkischem Badesee

In Unterfranken ist es am Sonntagnachmittag zum einem tödlichen Badeunfall gekommen. Ein 26-Jähriger ertrank, weil er augenscheinlich seine Fähigkeiten als Schwimmer überschätzt hatte.
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Tod im Badesee: Ein 26 Jahre alter Mann ist in einem fränkischen Badesee ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte von  Feuerwehr, Polizei, DLRG und Rettungsdienst, die nach der Alarmierung zum Unfallort geeilt waren, konnten den 26-Jährigen zunächst nicht finden. Symbolbild: Alexander Hartmann
Tod im Badesee: Ein 26 Jahre alter Mann ist in einem fränkischen Badesee ums Leben gekommen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DLRG und Rettungsdienst, die nach der Alarmierung zum Unfallort geeilt waren, konnten den 26-Jährigen zunächst nicht finden. Symbolbild: Alexander Hartmann

Am Sonntagnachmittag ist ein 26 Jahre alter Mann im Großwelzheimer Badesee in Dettingen am Main (Landkreis Aschaffenburg/Unterfranken) ertrunken. Ersten Erkenntnissen nach war der Mann offenbar ein ungeübter Schwimmer, meldet die Polizei Unterfranken. Die Aschaffenburger Kripo hat die Ermittlungen zu dem Badeunfall bereits aufgenommen.

Immer wieder kommt es zu Todesfällen an Badeseen: Erst vor wenigen Tagen starb ein junger Mann nach einem Badeunfall im Brombachsee.Vor gut vier Wochen kam ein Mann aus Franken im Starnberger See ums Leben.

Tod im Badesee: Ungeübter Schwimmer geht im tiefen Wasser unter

Um 13.55 Uhr war der Rettungsleitstelle von Zeugen gemeldet worden, dass ein Mann in einem See beim Baden untergegangen war. Der 26-Jährige, der im hessischen Raum im Landkreis Offenbach wohnhaft ist, war mit einer Gruppe von Bekannten zum Baden zu Gast am Großwelzheimer See in Unterfranken. Seine Fähigkeiten im Wasser überschätzte der junge Mann leider offenbar. Der ungeübte Schwimmer begab sich in den See und ging im tieferen Wasser letztendlich unter.

Von Rettungstauchern geborgen

Die Bemühungen von mehreren Personen, den untergegangenen Mann noch ausfindig zu machen und aus dem Wasser zu retten, scheiterten. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, der DLRG und des Rettungsdienstes, die nach der Alarmierung zum Unfallort geeilt waren, konnten den 26-Jährigen zunächst nicht mehr auffinden.

Erst ein Rettungstaucher der Feuerwehr Aschaffenburg barg den Geschädigten schließlich 45 Minuten nach dem Unfall aus dem See. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod des Mannes feststellen.

DLRG, Wasserwacht und auch das Schulamt berichten, dass viele Kinder erst spät oder gar nicht schwimmen lernen. Vor allem die Eltern sind gefragt.

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