Aschaffenburg
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ICE in Unterfranken evakuiert: Verdächtige Petrischale im Zug entdeckt - Was hat es damit auf sich?

Ein verdächtiger Fund in einem ICE hat am Sonntag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst - der Zug wurde im Bahnhof von Aschaffenburg vollständig geräumt.
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Ein verdächtiger Fund in einem ICE hat am Sonntag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst - der Zug wurde im Bahnhof von Aschaffenburg vollständig geräumt.  Foto: Einsatzreport Südhessen/dpa
Ein verdächtiger Fund in einem ICE hat am Sonntag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst - der Zug wurde im Bahnhof von Aschaffenburg vollständig geräumt. Foto: Einsatzreport Südhessen/dpa
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Unterfranken - Verdächtige Petrischale in ICE: Wie die Ermittler mitteilten, handelte es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um eine Petrischale. In solchen flachen Behältern züchten Chemiker oder Mediziner für gewöhnlich zum Beispiel Zellkulturen.


Unterfranken: ICE macht Halt im Hauptbahnhof

Ein Reisender hatte den Behälter mit einer undefinierbaren Substanz am späten Sonntagnachmittag (29. Juli 2018) in dem fahrenden Zug entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte.
Der Zug, der von Würzburg nach Frankfurt/Main unterwegs war, sei daraufhin im Hauptbahnhof von Aschaffenburg gestoppt und evakuiert worden. Unter "höchstmöglichen Sicherheitsvorkehrungen" habe die Feuerwehr die Petrischale aus dem betreffenden Waggon entfernt. Nach ersten Erkenntnissen zeigte keiner der Reisenden körperliche Beschwerden, auch eine Messung der Luft innerhalb des Zuges ergab keine Auffälligkeiten.


Verdächtige Petrischale: Untersuchung im Labor

Nach rund zwei Stunden konnte der ICE seine Fahrt ohne den betreffenden Waggon fortsetzen. Die unbekannte Substanz werde nun in einem Labor untersucht, sagte der Polizeisprecher weiter. Die Beamten gingen zunächst nicht von einem gefährlichen Stoff aus.



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