Aschaffenburg
Betrugsprozess

Tausende Etiketten gefälscht: Onlinehändler aus Franken bringt DHL um 140.000 Euro - und muss hinter Gitter

Für knapp 26.000 Pakete soll ein 39-Jähriger Porto-Etiketten gefälscht und den Paketdienst DHL so um fast 140.000 Euro gebracht haben. Das Amtsgericht Aschaffenburg schickt den Mann dafür ins Gefängnis.
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In ganz großem Stil hat ein Onlinehändler aus Aschaffenburg Porto-Etiketten gefälscht und den Paketdienst DHL so um fast 140.000 Euro betrogen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
In ganz großem Stil hat ein Onlinehändler aus Aschaffenburg Porto-Etiketten gefälscht und den Paketdienst DHL so um fast 140.000 Euro betrogen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Weil er im größeren Stil Porto-Etiketten für Pakete gefälscht haben soll, ist ein Onlinehändler in Unterfranken zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Porto-Etiketten gefälscht und 140.000 Euro ergaunert

Der 39-Jährige hatte laut Amtsgericht Aschaffenburg für knapp 26.000 Pakete die Etiketten elektronisch nachgeahmt und so den Paketdienst DHL um fast 140.000 Euro gebracht.

Der Betrug habe sich über mehr als ein Jahr gezogen. Der Händler war nach Gerichtsangaben geständig. Er verkauft über den Online-Marktplatz Ebay Haushaltsartikel, Ladekabel, Kinderspielzeug und andere Gegenstände. Das Urteil vom Dienstag ist noch nicht rechtskräftig.

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