Alzenau in Unterfranken
Feuer

Brand in Alzenau: Ermittlungen abgeschlossen, mehrere hunderttausend Euro Schaden

Nach dem Großbrand in Alzenau am Sonntag hat die Kriminalpolizei nun die Brandursache festgestellt.
Artikel drucken Artikel einbetten
Am Sontagnachmittag (28. Mai) hat es im Industriegebiet von Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) gebrannt. Die Kriminalpolizei hat nun die Ursache festegesellt: Plastikballen hätten sich selbständig entzündet. Foto: News 5/ Winter
Am Sontagnachmittag (28. Mai) hat es im Industriegebiet von Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) gebrannt. Die Kriminalpolizei hat nun die Ursache festegesellt: Plastikballen hätten sich selbständig entzündet. Foto: News 5/ Winter
Nach dem Großbrand am Sonntag (28. Mai) im Industriegebiet von Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen nun abgeschlossen. Dies teilte die Polizei am Dienstag (30. Mai) mit.

Für den Brand auf dem Areal eines Discounters dürfte laut Behörde eine Selbstentzündung von Plastikballen nach einer chemischen Reaktion verantwortlich sein.



Am Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr mehrere Notrufe zu dem Brand eingegangen. Die Rauchsäule des Feuers war kilometerweit zu sehen. Dank des rasch verfügbaren Großaufgebots der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg konnten die Flammen eingedämmt und schließlich gelöscht werden. Der Sachschaden liegt bei einigen hunderttausend Euro. Drei Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen.

Im Laufe des Montags waren Brandermittler der Aschaffenburger Kriminalpolizei vor Ort. Nach ihren Feststellungen war das Feuer im Bereich dort gelagerter gepresster Kunststoffballen ausgebrochen. Diese dürften sich durch eine chemische Reaktion oder vorhandene Glasscherben (Brennglaseffekt) selbst entzündet haben.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren