Thundorf

Zwei Tragkraftspritzen und ein Feuerwehrauto können angeschafft werden

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Thundorf 4700 Euro für den Kauf einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Rothhausen...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Thundorf 4700 Euro für den Kauf einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Rothhausen bewilligt. Ebenso gibt es 43 600 Euro für die Anschaf-fung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs TSF-W (38 900 Euro) und einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 (4700 Euro) für die Freiwillige Feuerwehr Thundorf.
Durch diese Maßnahme wird in Rothhausen eine Tragkraftspritze TS 8/8, Baujahr 1985, ersetzt. In Thundorf stammt das gleiche Modell aus dem Baujahr 1991, das ebenso ausgetauscht wird.
Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebau-ten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden.


1000 Liter pro Minute

Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von vier Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von zehn Bar 1000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle - zum Beispiel ein Bach oder Teich - mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.
Zusätzlich wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Thundorf ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, Baujahr 1986, ersetzt. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) dient überwiegend der Brandbekämpfung.


Für sechs Floriansjünger

Es kann eine Feuerwehrstaffel mit sechs Feuerwehrmännern oder -frauen sowie eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe einschließ-lich des umluftunabhängigen Atemschutzes aufnehmen und muss mit einem Löschwasserbehälter von 500 Litern Inhalt ausgestattet sein. Für das Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W sind nur handelsübliche Fahrgestelle mit Doppelkabine bei einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 7,5 Tonnen vorgesehen. Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren