Kronach

Zwei Teams in der Verfolgerrolle

Der TTC Wallenfels und der TSV Teuschnitz jagen nach der Vorrunde Spitzenreiter SV Mistelgau. Zwei Kronacher Mannschaften befinden sich tief im Abstiegskampf.
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Zum Führungstrio in der Bezirksoberliga gehören die Damen des TSV Teuschnitz, die hinter dem Spitzenreiter Mistelgau mit einem Abstand von zwei Zählern folgen. Zu den Leistungsträgern in der Vorrunde gehörte Gisela Hable, die im Einzel das positive Punkteverhältnis von 11:7 verzeichnete.  Fotos: Hans Franz
Zum Führungstrio in der Bezirksoberliga gehören die Damen des TSV Teuschnitz, die hinter dem Spitzenreiter Mistelgau mit einem Abstand von zwei Zählern folgen. Zu den Leistungsträgern in der Vorrunde gehörte Gisela Hable, die im Einzel das positive Punkteverhältnis von 11:7 verzeichnete. Fotos: Hans Franz
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Im in diesem Jahr neu geschaffenen Tischtennisbezirk Oberfranken Ost sind von den elf Damenmannschaften in der Bezirksoberliga fünf aus dem Kreis Kronach, vier aus dem Kreis Hof und je ein Team aus dem Bereich Bayreuth und Kulmbach vertreten. Recht unterschiedlich gestaltete sich in der Vorrunde das Abschneiden des heimischen Quintetts.

So hatten der TTC Wallenfels und der TSV Teuschnitz starke Auftritte. Beide verzeichnen jeweils 16:4 Punkte und sind damit die beiden Verfolger des Spitzenreiters SV Mistelgau (18:2). Die einzige Niederlage musste der Tabellenführer aus dem Kreis Bayreuth gegen die FT Naila, die mit 14:6 Zählern den vierten Platz belegt, hinnehmen.

Zwei Teams müssen sich steigern

Mit dem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 10:10 belegt TSV Steinberg den sechsten Rang hinter dem TTC Stammbach (12:8) in dem 11er-Teilnehmerfeld. Nicht gut sieht es für den TSV Windheim aus, der Schlusslicht ist (2:18). Nur mit zwei Zählern mehr nimmt die SG Neuses den vorletzten Rang und damit einen weiteren Abstiegsplatz ein.

Sollten sich Windheim und Neuses in der Rückrunde steigern, dann könnten sie eventuell den TV Konradsreuth II (5:15) und den SV Hof (6:14) in Schwierigkeiten bringen. Auch der Rangsiebte ATS Kulmbach (7:13) ist für die beiden noch in Sichtweite.

Dass der TTC Wallenfels den ausgezeichneten zweiten Platz belegt hat seinen Grund unter anderem darin, weil ihr Führungstrio mit Katja Schreiner, Ulla Hader und Nina Zeuß durch die Bank auf eine positive Einzelbilanz verweisen kann. Zeuß führt dabei sogar die Bestenliste aller im zweiten Paarkreuz eingesetzten Spielerinnen an.

Starke Doppel

Beim TSV Teuschnitz überzeugten Spitzenspielerin Elke Jakob sowie Susanne Richter und Gisela Hable. Jakob ist die neuntbeste Ligaspielern, hinter Ulla Hader (8.) und noch vor Petra Fugmann vom TSV Steinberg (10.). Im zweiten Paarkreuz wird der fünfte Platz bei jeweils punktgleicher Differenz von Gisela Hable, Christina Fröba (Steinberg) und Doris Gareis (Neuses) eingenommen. Knapp dahinter folgt Susanne Richter.

In der Gesamtheit aller ausgetragenen Doppel in der Liga liegen der TSV Teuschnitz (17:3) und der TTC Wallenfels (16:4) noch vor dem Spitzenreiter Mistelgau (13:7). Während hierbei der TSV Steinberg noch ein positives Verhältnis aufweist (11:9), hinken der SV Neuses (5:15) und der TSV Windheim (3:17) weit hinterher.

Die Rückrunde beginnt für die SG Neuses am Freitag, 11. Januar, in Kulmbach. Einen Tag später empfängt Wallenfels die FT Naila und Teuschnitz muss am gleichen Tag zum SV Hof. Am Samstag,19. Januar, steht das Kreisduell des TSV Teuschnitz gegen den TSV Steinberg auf dem Programm.

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